Neißekies in Bewegung

Gefahrenstellen mobilisieren Verantwortliche
Guben (MB). Am Mittwoch haben in der Gubener Stadtverwaltung die Themen Hochwasserschutz und Wassertourismus auf der Neiße im Mittelpunkt gestanden. Dazu trafen sich zahlreiche Verantwortliche von Stadt, Land und Landkreis.
Neben den Hochwasserschutzmaßnahmen spielte die Versandung der Neiße eine besondere Rolle. Experten schätzen derzeit jedoch ein, dass kein akuter Handlungsbedarf besteht. Die Berechnungen, die als Grundlage für die Hochwasserschutzmaßnahmen dienen, berücksichtigen diese Sandablagerungen. Wichtig sei es jedoch, die Richtwerte für Hochwasser-Alarmstufen auf den Prüfstand zu stellen. Bei Alarmstufe 4 ist es für Schutz- und Rettungsmaßnahmen bereits zu spät.
Betont wurde, dass es sich bei der Neiße um ein nicht schiffbares Gewässer handelt. Deshalb soll auf Gefahrenstellen hingewiesen werden wie die Pfeiler der Achenbachbrücke. Das Landesumweltamt wird dazu die Ergebnisse aus der Fluss- und Deichschau zur Verfügung stellen. Der Landkreis beschäftigt ab März eine Wassertourismus-Verantwortliche, die ein Handlungsprogramm und die Beschilderung entwicklen soll.