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Wahlkampf im Weihnachtsdilemma

Wirtschaft | Von | 20. Dezember 2013

Bürger kommen nicht zu Sprechstunden / Briefwahlunterlagen sind da
Spremberg (mk). Besinnlich ist die Weihnachtszeit und auch der Wahlkampf der Bürgermeisterkandidaten verläuft teils in diesem Sinne. So empfängt Hartmut Höhna am Montag in Trattendorf vier Bürger zur Sprechstunde. Dieter Freißler muss am Montag in Schönheide gar auf gänzlich leere Plätze blicken. Und auch die Kandidatin von SPD und Linke, Christine Herntier, stellt sich lediglich vor zwanzig Rentnern bei einer Weihnachtsfeier der Volkssolidarität vor. Amerikanische Wahlkampfverhältnisse gibt es in Spremberg nicht annähernd.  Ihr Pulver wollen die Kandidaten wohl erst im Januar verschießen. Allerdings erklären die Rentner auf der Weihnachtsfeier die fünf Kandidaten nicht zu kennen. Etwas mehr Straßenwahlkampf wäre also wünschenswert. Statt die Bürger zu sich kommen zu lassen, müssen die Kandidaten dort hin kommen, wo die Bürger sind. Ein Problem: Auf dem Lichterfest will kein Kandidat für sich werben. Fingerspitzengefühl ist gefragt. Ein zweites Problem: Zur kalten Jahreszeit sitzen die Wähler in der warmen Wohnstube. So stecken die Kandidaten im Weihnachtsdilemma. Vereinzelte Wahlplakate bleiben hartnäckig Zeugen der kommenden Wahl.
Blass werden die Kandidaten dennoch nicht bleiben. Im Märkischen Boten werden alle mit ihrem Programm vorgestellt. Für die Wahl am 12. Januar sind seit Freitag auch die Briefwahlunterlagen erhältlich. Wer an der Briefwahl teilnehmen möchte, kann sich schriftlich oder persönlich an die Stadt wenden. Ein elektronischer Wahlscheinantrag steht auf der Internetseite www.stadt-spremberg.de. Falls  am 12. Januar kein Bewerber gewählt wird, findet am 26. Januar eine Stichwahl statt. Ab 1. Januar bis zur Wahl übernimmt Frank Kulik amtierend das Bürgermeisteramt von Christina Schönherr, welche dann von der Altersteilzeit Gebrauch macht.



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