Der Blick von der Oberkirche auf den Oberkirchplatz mit der Tuchfabrik Cottbus
Unsere Leserpostmappe war diesmal wieder voll.
Georg Müller mailte uns wieder: „Zum diesmaligen Damals-war’s befinden wir uns auf dem Oberkirchplatz, die Bausubs-tanz wenig ansehnlich, die Fensterhöhlen öd und verlassen. Alles wartet auf Auffüllung und Wiederbelebung.
Den mittleren Bildhintergrund bestimmen die Gebäude der 1882 gegründeten Tuchfabrik. Bald werden hier an der Ecke zur Ludwig-Jahn-Straße Wohnblöcke in DDR-gewohnter Plattenbauweise die Ansicht bestimmen. Dem Neuen musste leider aber auch das einzige Baudenkmal des Oberkirchplatzes, die Nr. 7, weichen, ein 1776/79 errichteter zweigeschossiger Bau mit Mansardendach. Es ist im Bild zur Rechten nicht mehr erfasst.
Mitte Juli 1984 wurde der Grundstein für das sogenannte innerstädtische Bauen – auch diesen Bildausschnitt betreffend – gelegt. Dabei wurden zahlreiche historische Gebäude und Straßenzüge durch Neubauten ersetzt; auch das Wendische Viertel wird in der üblichen
Plattenbauweise vorgesehen, doch erhielten die Neubauten der Innenstadt angepasste Fassadengestaltungen. Die ersten Wohnungen wurden 1985 übergeben.“
Ruth und Hans-Hermann Schneider schrieben: „Das Foto ist etwa vom Turm der Oberkirche aufgenommen. Hier stand früher einmal das erste Cottbuser Gymnasium. Bis 1945 beherbergte es das Cottbuser Stadtmuseum, das leider ein Opfer des 2. Weltkrieges wurde.“
Jens Pumpa fand sich auf dem Foto ebenfalls gut zurecht: „Die Fahrradfahrerin fährt auf der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Richtung Oberkirche. Rechts ist die Klosterstraße.“
Richard Adolph schrieb uns: „Das Gebäude mit dem Kreuz am oberen Giebel war zur Zeit der Aufnahme die Sozialversicherung und beherbergt derzeit die AOK. Dazu gehört auch das sichtbare Seitengebäude. Das rechte vordere Gebäude am Oberkirchplatz gehörte vor dem Abriss dem Installateurmeister Regel und das Linke mit der Giebelansicht dem Lebensmittelhändler Bauer.“
Gerlinde Lehmann hat ihrer Antwort auf eine Postkarte geschrieben: „Der Oberkirchplatz ist an der Wegeführung und den Bäumen auf dem Platz an der Oberkirche klar zu erkennen.“












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