Cottbus: In der Sprem leuchtete die Banane

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A traf zu, die Häuser rechts wurden durch neue ersetzt

Ein Neubau ersetzte ab 1984 das Kaufhaus und die Häuser daneben:
Natürlich kennen sich unsere Leser in der alten Sprem aus. Friedhard König aus der Klosterstraße schreibt: „Das gesuchte Gebäude wurde abgerissen und neu errichtet. Heute befindet sich dort unter anderem die Optiker-Firma Fielmann. Das erste Gebäude rechts ist die Spremberger Straße 13 mit dem Gemüseladen. In der dritten Etage über dem Geschäft haben wir 33 Jahre lang gewohnt. Dann wurde der gesamte Block mit den Hausnummern Spremberger Straße 13, 14 und 15 abgerissen und durch einen neuen Büro- und Geschäftsbau ersetzt. Beiliegend (Bild unten) eine Erinnerung.“ Georg Müller notiert: „1980 – das einst größte Cottbuser Kaufhaus, das Kaufhaus Schocken, hier die Nr. 10 im Bilde, wurde abgerissen und gemeinsam mit Nachbarhäusern 1984 durch ein Wohngebäude mit Ladenzone ersetzt. Den Warenhauskonzern Schocken hatten die jüdischen Gebrüder Schocken 1901 in
Zwickau gegründet und u.a. 1904 auf Cottbus ausgedehnt. Bis 1968 fungierte dieses Gebäude als Kaufhaus, das dann durch das ‘konsument’-Warenhaus (heute Galeria) abgelöst wurde.“
Auch Michael Kurth plädiert für Lösung A: „Das Gebäude wurde abgerissen und ersetzt. Im Neubau befindet sich eine Fielmann-Filiale und darüber sind Wohnungen.“
Karl-Heinz Schlodder erläutert: „Natürlich sehen wir rechts an dritter Stelle das Hauptgebäude des Kaufhauses Schocken. Es erhielt 1926 einen seitlichen Anbau im Bauhausstil, der jetzt noch gegenüber der neuen Synagoge (Schlosskirche) erhalten ist. Im Haus vor Schocken in der Sprem steht das einstige Café Gerlach und davor ein Nachkriegs-Gebäude, in dem sich ein gut geführtes Gemüsegeschäft befand. Zu erkennen ist die aufwändige Leuchtwerbung aus Neonröhren, die eine Schale mit Birne, Apfel und Banane darstellt. Im vorderen Teil dieses Gebäudes befand sich noch etwas früher der erste Cottbuser Fahrzeug-Verkaufsladen. Als die Leute die ausgestellten Autos unbedingt kaufen wollten, wurde er in ein Molkereigeschäft umgewandelt.“
Gewonnen hat diesmal Marie-Luise Peucker.