Ein schönes Sandower Giebelhaus / Leserin hat Elternhaus wiedererkannt / Der Schäferhund hieß „Bandit“
Viele Leser haben wieder bei unserem „Damals-war“-Foto aus Sandow ganz persönliche Erinnerungen gehabt.
Gabriele Flohr erkannte dabei ihr Elternhaus: „Dieses Haus stand in Sandow und war die Zschuschkestraße 19, mein Elternhaus, in dem wir bis Anfang 1970 wohnten. An der Ecke war zum Schluss ein Geschäft für Obst und Gemüse. Nach unserem Auszug wurde das Haus abgerissen, jetzt steht dort ein langer Wohnblock. Der Schäferhund auf dem Bild hieß ‘Bandit’ und gehörte zu uns.“
Herbert Ramoth schrieb uns: „Ich favorisiere als Lösung B) Sandow, denn dort gab es früher mehrere Halbkreis-Giebel-Häuser mit Flachdach, die aber leider dem Abriss zum Opfer gefallen sind.
Zwei davon standen nicht weit von einander entfernt; das eine hinter der Platane, wo ab 2007 der REWE-Einkaufsmarkt mit weiteren Geschäften und Parkplatz entstanden ist, das andere an der Ecke Hermannstraße/Max-Grünebaum-Straße, wo heute die HERZ-Apotheke steht. In Richtung Spree schließt sich der Durchgang zur Hermannstraße und ein fünfgeschossiger Plattenbau an.“
Georg Müller antwortete: „Es handelt sich diesmal um das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus am Diepowplatz in Sandow an der Hermannstraße, nahe der Sandower Hauptstraße. Dieses große Gebäude mit den Halbkreis-Giebelchen am Flachdach musste einige Jahre nach der Wende den Standorterfordernissen, Stichwort REWE, weichen. Klein-Hannelore konnte das damals natürlich nicht ahnen, aber die vormittäglichen Schatten, die sie und ihr Rex warfen, gab der Rätsellösung zusätzlichen Anschub, um das Hintergrundbauwerk in einen virtuellen Stadtplan gut einordnen zu können. Zu DDR-Zeiten residierte im Hauseck ein älterer freundlicher Zunftbruder des Schuhmacherhandwerks, nach der Wende hatte sich Elektro-Donner daselbst eingemietet. Das Haus war inzwischen wohl rechtens unbewohnt und die Anwohner beobachteten skeptisch das ab und an am und im Haus ablaufende wilde Treiben.“







