
Anfang der 70er-Jahre wurde dieses Foto aus der Amtstraße aufgenommen:
B. Ketzler schreibt: „In der letzten Ausgabe ist die Amtstraße (Lösung A) zu sehen. Die Aufnahme wurde aus Richtung der Kirche Sankt Nikolai gemacht. Hinter dem Fußgänger auf der rechten Seite des Fotos zweigte die damalig durchgängige Poststraße in Richtung Post/Berliner Straße ab. Dort lag auf der linken Seite die Poliklinik und auf der rechten Seite der Wilhelm Pieck Platz, heute Friedrichsplatz. Auf der linken Seite des Fotos befindet sich im Vordergrund der Laden von Familie Miek, die sowohl Haushaltswaren als auch Spielwaren verkauften. Danach kommt das Geschäft der Drogerie Seidel und der Textilladen J. Speer. Dahinter war das Floristengeschäft Engwicht und eine Konsum-Verkaufstelle. Links zwischen den Häusern begann die Jägerstraße.“
Helmut Richter weiß: „Da sind eine Gaststätte, der frühere Kreml, ein Spielzeugladen und daneben eine Drogerie zu sehen. Gegenüber der Gaststätte das Gebäude war früher eine Tuchfabrik.“
Roland Briesemann mailt: „Mit Freude schaue ich wieder in den Boten, denn jetzt kommen die alten Forster Bilder wieder, von denen ich einige immer erkenne. Dieses Mal ist die Forster Amtstraße mit Blick auf den Kremel (Haus der deutsch-sowjetischen Freundschaft) aus östlicher Richtung abgebildet. Das Bild wurde etwa 1972-75 aufgenommen. Links vorn ist das Haus mit dem Laden der Familie Miek zu sehen, bevor es dann links in die Jägerstraße ging. Dort wohnte mein Onkel, und zuletzt auch eine bekannte Tante von uns. Nicht zu vergessen war in der Jägerstraße auch die Stadtbrauerei, wo wir als Kinder oft dem Ein-und Ausladen zuschauten. Bei Miek’s stand ich als Junge immer vor dem Schaufenster, bestaunte die Modellbahn, und ganz besonders die große Spielzeugraupe mit drehendem 4-Zylinder Motor. Selbst als Jugendlicher hielt ich dort noch oft an. Leider fielen die Gebäude Mitte der 70er-Jahre dem Stadtumbau zum Opfer. Dennoch war ich später an gleicher Stelle als Elektriker bei Funk-und Technik bei dem Aufbau der Neubaublocks tätig.
Leider kann ich zu den nachfolgenden Geschäften nach der Jägerstraße nichts genaues sagen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bilder im Boten von Forst.“
Regina Arlt schreibt: „Das ist die Amtstraße. Zu sehen sind die alten Geschäfte aus meiner Kindheit, in den 60er-Jahren, da war ein Scherbelladen, also Geschirr, Faschingskostüme und vieles mehr drin. Links ging die Jägerstraße hinein, dort gab es ein Fischrestaurant. Im Hintergrund der ehemalige Kreml, das Restaurant Lausitz, ist ein schönes Gebäude. Wäre schön, wenn es wieder belebt würde. Die Schienen der Jule gibt es nicht mehr. In dieser Straße gab es auch eine Drogerie, in der wir oft einkaufen waren.“
Ein gerahmtes Foto gewonnen hat B. Ketzler.
Herzlichen Glückwunsch!










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