damals070804_foLohmühlgraben

In der letzten Woche war ein Graben zu sehen, der zwischen zwei Fabrikgebäuden entlangläuft. „Das Bild zeigt den?Lohmühlgraben vor der Einmündung in den Mühlgraben in unmittelbarer Nähe der Schlossbrücke in der Kirchstraße. Im Bildhintergrund und am Mühlgraben sind Gebäude der bekannten Forster Firma Mrose erkennbar“, schreibt uns Leser Herbert?Gottschalk.
„Lohmühlgraben hieß der Graben nach der Lohmühle, die am Haag stand“, berichtet Thomas Methe. Die Abzweigung vom?Mühlgraben war nicht weit entfernt von der Kreuzung der der Kleinen Amtstraße und Max-Fritz-Hammer-Straße. Der Graben floss bis zur Verrohung in den 20er Jahren über Uferstraße (daher auch der Name) und Promenade weiter bis zur Kirchstraße. „Links sehen wir die Möbelfabrik Perk“, ergänzt Wolfgang Schenk. „Der kleine Steg auf dem Foto verband beide Grundstücke und ist mir noch sehr bekannt. Nach dem Krieg ähnelte diese Gegend aber eher einem Abenteuerspielplatz“.
Der letzte noch offene Abschnitt kurz vor der?Einmündung wurde erst in diesem Sommer nach dem Abriss es Hauses in der Kirchstraße neu gestaltet. Kurz vor der Einmündung liegt rechts das Gelände des Park 7.