Hundertmark und Glaser Laube

Die Ecke Karlstraße / Zimmerstraße hat sich in 50 Jahren stark verändert.

Das Tram-Gleis führt nach Schmellwitz
Das Tram-Gleis führt nach Schmellwitz.

Die weniger „prominenten“ Motive finden immer viel Leserresonanz. Kurz charakterisiert René Lehmann: „Es handelt sich um die Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Zimmerstraße. Die vorderen Häuser gibt es nicht mehr.“ „Links Karlstraße, vorn die jetzige Friedrich-Ebert-Straße, dahinter die Dreifertstraße und die in Richtung Osten führende Zimmerstraße“, ergänzt Katrin Lehmann aus der Rostocker Straße. Ramiro

Das Hundertmark-Haus vor dem Abriss 1974.
Das Hundertmark-Haus vor dem Abriss 1974.
Glaserei Laube vor 1945
Glaserei Laube vor 1945.

Lehmann vom Sielower Schulweg meint: „So knifflig finde ich dieses Bild nicht, blicken wir doch in die Zimmerstraße. Vorn das Haus war ‘Hundertmarks Restaurant’. Der Abriss muss nach 1974 erfolgt sein; Heinrich Liersch hatte ein Foto mit dem Vermerk 1974 versehen (beigefügt). Für den Plattenbau wurden auch die Häuser mit den Nummern 20 und 21 abgerissen. Ich hoffe auf weiterhin so interessante Bilder.“ Klaus Reiter erinnert sich an „die kleine Kneipe ‘Zimmereck’ rechts, wo wir nach dem Schwimmtraining noch ein Bierchen getrunken haben.“ Lothar Haase aus der Spreestraße weiß: „Die Gleise führen vom Berliner Platz nach Schmellwitz – Endhaltestelle Kaisers Gaststätte. Im Haus vorn befand sich die Glaserei von Emil Laube. Hier brachten wir Kinder oft beim Fußballspielen zerschossene Fensterflügel zur Reparatur. Die Schülergruppe, unscharf im Bild, könnte von Frau Budich zum Religionsunterricht geführt worden sein.“

Karlstraße/Zimmerstraße 2026.
Karlstraße/Zimmerstraße 2026.

Günter Meißner sieht „in der Mitte des Bildes zwei dreistöckige Häuser, die heute noch stehen.“ Jürgen Schmidt erklärt: „Die Straßenbahn fährt über die Karlstraße nach Schmellwitz. Die Häuser in der Bildmitte mussten in den 70er Jahren einem Neubau weichen.“ Dieter Leubauer stellt fest: „Die Kreuzung ist jetzt recht belebt, auch durch den Straßenbahnverkehr der Linie 1 nach Schmellwitz-Anger und 4 nach Neuschmellwitz. In diesem Jahr gab es hier Verkehrsbehinderungen.“ „Ich bin kein geborener Cottbuser, habe aber sehr lange hier gelebt und bin jetzt wieder zurück“, schreibt Michael Beiersdorf, „die Straßenbahn fuhr und fährt nach Schmellwitz. Es ist die Kreuzung Zimmer-/Friedrich-Ebert-/Dreifertstraße.“ In Guben erinnert sich Christa Dulitz: „Die beiden seitlichen Straßen sind wohl die Zimmer- bzw. die Dreifertstraße. Aus der Karlstraße kommend war das unser täglicher Schulweg zur Puschkinpromenade.“ Jürgen Klingmüller aus der Willy-Brandt-Straße schließt an: „Für mich nicht schwer zu deuten, da ich in unmittelbarer Nähe aufgewachsen bin. In der Vorkriegszeit war in diesem Haus eine Gastwirtschaft (Foto als Anlage). Ich kenne es nur als Glaserei Laube. Meine Schmellwitzer Klassenkameraden werden sich auch erinnern können, da ja hier die Straßenbahn-Haltestelle auf dem Schulweg zur 6. POS in der Puschkinpromenade war.“ Wir müssen schließen, danke allen Einsendern.

Weitere Beiträge über das historische Cottbus finden Sie hier!