Altes Spremberg: In der Gaststätte Schiemenz war immer etwas los

Gaststätte Schiemenz
Gaststätte Schiemenz in Klein Buckow

Nach Klein Buckow führte unser letztes Rätselbild, zu dem uns zahlreiche Post erreichte: „Die Gastwirtschaft gehörte Fritz Schiemenz, der zugleich der größte Bauer im Dorf war. Er floh mit seiner Familie im Zuge der Zwangskollektivierung. Mit der Tochter des Gastwirtes besuchte ich bis 1958 die Schule in Klein Buckow. In der Gaststätte tanzte ich, lernte meinen Mann kennen und auch die Hochzeit fand hier statt. Beim Karneval tanzte ich in der Funkengarde mit.
Im rechten Flügel befand sich die Konsumverkaufsstelle, die über Jahrzehnte von Frau Zilonka geführt wurde.
Mein Vater Willi Beneder, Bürgermeister der Gemeinde, ließ 1972 eine moderne Toilette in den Räumen des ehemaligen Konsums einbauen, der Konsum wurde gegenüber neu errichtet“, schreibt Margitta Voigt aus Spremberg. An die Karnevalsveranstaltungen kann sich auch Christa Noack noch genau erinnern: „In diesem Saal wurde der Bucksche Karneval geboren unter der Leitung von Kurt Oberschmied. Später reichte die Kapazität nicht mehr und er zog nach Groß Buckow um. Auch einen Maskenball gab es hier mit vielen einfallsreichen Masken. Im April 1960 fand hier die 1. Jugendweihe statt. Hier war jeden Monat etwas los, Vereins-, Dorf-, Kinderfest, Maibaumaufstellen bis hin zum Abschiedsfest, zu dem 1986 noch einmal alle Einwohner kamen.“ Ein Jahr später musste der Ort dem Tagebau weichen.

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