Spremberg: Schutzmann auf der Langen Brücke

Schokoladengeschäft mit feiner Cottbuser Burk & Braun-Schokolade
Hans-Joachim Nevoigt schreibt: „Die lange Brücke“ leicht zu erkennen, durch Ihre Umgebung. Es ist alles sehr alt; noch von Ihrem Neubau in den 1930er Jahren. Der Polizist mit dem Tschako (helmähnliche Kopfbedeckung) regelt den Verkehr, der gar nicht da ist. – Die hatten Zeit – Der Holzbohlenbelag von der Fahrbahn und den Gehwegen wurde wieder mal erneuert.
Links durch die Bäume schimmert das Dach durch, vom 4. Brückenhäuschen von Bernhard Lenk. Gegenüber von der Buchhandlung Cramer (heute Moses-Bekleidung). Im kleinen Haus war immer ein feines Schokoladengeschäft bis nach 1945. Trumpf-Schokolade sowie von Burk und Braun aus Cottbus gab es da. Dann kam Fahrrad-Neumann, Bela`s Bierstuben, Bäcker-Lansky, Fleischerei-Schulz, Burgstraße. Durch das Gerüst auf der rechten Seite kann man noch die Gaststätte von Richard Röhle (heute Familie Hasse) erkennen.“
Auch Helga Reichstein erkannte das gesuchte Motiv. Sie teilte uns mit: „Wir sehen die Lange Brücke die bis 1873 einer reiner Holzbau war. Sie ist die längste der 8 Brücken im Stadtbereich und hat wohl daher ihren Namen. 1873 bekam die Brücke eine Eisenunterkonstruktion und ein Eisenbrückengeländer. Beim Ausheben stieß man auf Braunkohle, was die Schachtarbeiten erschwerte.
Das Bild zeigt Bauarbeiten von 1926 als die Fußgängerzonen noch mit Bohlen ausgelegt waren. Der Schutzmann regelt auf dem ersten Verkehrsturm der Stadt den Straßenverkehr auf der einseitig gesperrten Fahrbahn.“