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Altes Spremberg: Die Georgenstraße im Zentrum

Bilder aus dem alten Spremberg | Von | 10. November 2017

49 Forster Georgenstraße 1913

Die Georgenstraße im Zentrum von Spremberg

Die Georgenstraße im Zentrum von Spremberg / War die Spree damals braun?.

Mehrere Leser haben die richtige Lösung zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Franz Bergmann. Er schreibt folgendes: „Es kann sich nur um die Georgenstraße in Spremberg handeln. Auf dem Bild ist die Brücke über die Kleine Spree zu sehen mit Blickrichtung Stadtzentrum. Dort gab und gibt es teilweise noch immer zahlreiche Geschäfte. Ansonsten kommt die Georgenstraße den namensgebenden Berg hinunter, der mit einer Höhe von rund 140 Metern über dem Meer eher einem kleinen Hügel ähnelt. Doch wer die Georgenstraße hinauffährt, muss sich, zumal mit dem Fahrrad, schon sehr anstrengen. Denn das Höhenniveau ist für Niederlausitzer Verhältnisse schon beachtlich. Das Bild muss vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammen, darauf deutet zumindest die Kleidung der Leute hin. Autos sind keine zu sehen, und bei der Brücke handelt es sich wahrscheinlich um eine teilweise Holzkonstruktion. Diese ist längst einer massiven Stahlbeton-Variante gewichen.“
Max Berger kennt ebenfalls die richtige Lösung: „Richtig kann nur die Spremberger Georgenstraße sein. Denn diesen Blick gibt es sonst nirgendwo anders in der Stadt. Der Fotograf muss an der Brücke der Kleinen Spree gestanden haben, die damals noch aus Holz bestand. Was mich mal brennend interessieren würde, ist, welche Farbe zu jener Zeit der Fluss hatte. Klar oder auch schon gebräunt? Auf Letzteres deutet zumindest das trübe Wasser hin. Schade, dass es die Aufnahme nicht in Farbe gibt.“
Roswitha Müller schreibt: „Wir haben einige Jahre in der Georgenstraße gewohnt. Reizvoll war, dass man ruckzuck im Zentrum bzw. auf dem Marktplatz war. Lange Wege kannten wir damals nicht. Heute sieht die Georgenstraße doch anders aus. Besonders störend empfinde ich den Wohnblock auf der linken Seite stadteinwärts. Ebenso wie die Blöcke in der angrenzenden Jägerstraße verschandelt er das ansonsten idyllische Innenstadtbild. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass diese hässlichen Schuhkartons’ einer kleinteiligen Bebauung weichen.“

Weitere Beiträge über das historische Spremberg und das Umland finden Sie hier!



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Kommentar

In meiner Kindheit – 30er -40er Jahre – hat sich niemand über die Farbe der Spree erregt. Nur meine Mutter, wenn ich
von der damaligen Badeanstalt in Slamen wieder mal mit total braun gefärbten Badeanzug nach Hause kam. Roch auch
nicht besonders aber mit de Freunden der Schule “ am Berghang“ früher Bergstraße, hatten wir keine andere Gelegenheit
und lernten dort auch etwas schwimmen. Mit fällt bei gelegentlichen Besuchen in Spremberg auch auf, dass zu DDR Zeiten, als
noch viel mehr Kohle gefördert wurde, die Färbung weniger extrem war als heute. Hat das nicht auch etwas mit den heute
überschnellen Auffüllungen neuer „Badeseen“ zu tun ?
Das sind nicht allein die Tagebaue..


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