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Leserbrief: Müll längst dabei

Leserbriefe | Von | 16. Oktober 2020

Muell

Weit weg vom grünenden Einlaufbauwerk zum künftigen Ostsee und dem Abbruchrand des späteren Seegrunds steht links die weiße Wolke des Kraftwerks, das jetzt schon Müll mitverbrennt Foto: Hnr.

Zum Kommentar der Vorwoche „Die weiße Wolke“ äußert sich Horst Meschlank kritisch:

Der Text enthält wesentliche Fehler. In Jänschwalde werden seit mehr als fünf Jahren in den Werken 1 und 2 kontinuierlich (Ersatzbrennstoffe) EBS verbrannt. Ich schätze grob, dass es derzeit zwischen 1000 und 2000 Tonnen täglich sind. Wenn Sie es genauer wissen wollen, müssten Sie sich einmal einen ganzen Tag auf den Parkplatz an der Industrieeinfahrt stellen und alle LKW (Schubboden und Kipper) zählen. Bei 40 Fahrzeugen wären Sie bei etwa 1000 Tonnen.
Ihre Behauptung „Müllverbrennung“ trifft es nicht. In Jänschwalde wird kein Müll verbrannt. Der Müll wird zu EBS (Ersatzbrennstoff) homogenisiert. Sprich: Es werden alle Metalle entfernt und der Rest zerschreddert. Fragen Sie mal bei MPS in Reinickendorf oder ZAB in KW nach. Zwischenlager befinden sich übrigens in Sichtweite bei Eurolog „An der B87“ oder neben der Deponie in Saspow bei Alba. Viele Hersteller von EBS verarbeiten Leichtstoffverpackung (LVP).
Ich weiß nicht, wieviel ein Braunkohlezug mit seinen ca. 1000 Tonnen t Kohle Arbeitsplätze benötigt. Die ca. 25 Kraftfahrer mit Spedition sind mit Sicherheit in der Überzahl. Trotzdem wird es für die Leag billiger sein, worauf Sie leider nicht eingehen. Der Markt richtet es dann wohl doch.
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