Personen vom 28.03.2026

Ronny Kaufhold / Foto: B. Weinreich, Lichtbild Berlin

Mit Ronny Kaufhold, Absolvent der Hochschule der Künste und vielseitiger Klaviervirtuose klassischer Musik startet an diesem Sonntag, 29. März, um 15 Uhr auf Gut Geisendorf, das Kulturforum der Lausitzer Braunkohle in die neue Saison des „Geisendorfer Musiksalons“. Am Fuß des Rekultivierungsgebietes Geisendorfer Berg (Tagebau Welzow-Süd), interpretiert er Modest Mussorgskis Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“. Der Komponist schrieb ihn 1874.

 

 

 

 

 

 

Tatjana Meissner / Foto: Robert Lehmann

Die Kabarettistin Tatjana Meissner hat schon so einiges überlebt: Autos ohne Gurte, Kinderbetten, gestrichen mit Farben voll Blei und Kadmium, Opas Beetumrandung aus Wellasbest- überlebt! Außerdem: zwei Gesellschaftssysteme, Lauterbachs Hanffreigabe und einen Ampelausfall- überlebt! Und nicht zuletzt: 55 Bühnenjahre als Ballettmädchen, Showgirl, Moderatorin, Autorin und Kabarettistin – alles überlebt! Aus diesem Anlass lädt die Entertainerin zu ihrer 65. Überlebensparty ein und verspricht „Schmutzige Lieder“. Gemeinsam mit Musiker André Kuntze präsentiert sie am Freitag, 10.04., um 19.30 Uhr in der Cottbuser TheaterNative C Höhepunkte aus 25 Jahren hormongetriebener Comedy-Karriere.

 

 

 

 

 

Gabriele Gittel / Foto: CGA-Archiv

Seit über drei Jahrzehnten ist die Cottbuserin Gabriele Gittel künstlerisch tätig. In der Kleinen Galerie im Lesecafé der Stadt- und Regionalbibliothek Cottbus, zeigt sie ab dem 31. März unter der Überschrift „Bilder von Landschaften und den Dingen des Lebens“ vorwiegend Aquarelle aber auch Arbeiten in Kreide, Kohle, Grafit sowie chinesischer Tuschemalerei, Ölmalerei und Kunstdrucktechniken. Gabriele Gittel zeigt in ihrer Ausstellung auch Arbeiten mit Motiven des sorbischen/ wendischen Brauchtums. In Zusammenarbeit mit der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur Cottbus hat sie sich intensiv mit diesem Thema befasst. Die studierte Ingenieurin für Textiltechnik lebt seit 1970 in Cottbus und arbeitete bis 1995 im Textilkombinat Cottbus.

 

 

 

 

Angelina Recktenwald / Foto: Ralf Osthoff

Bei der Kindermusical-Premiere „Katzen tanzen nicht mit Wölfen“ wurde sie als „Storch“, eine der Leitfiguren des Stücks, mit dem stärksten Schlussapplaus gefeiert. Angelina Recktenwald, eine der besten Tänzerinnen und Darstellerinnen des Cottbuser Kindermusicals, hat sich mit dieser letzten großen Rolle einmal mehr verdienstvoll in Szene gesetzt. Letztes Wochenende wurde sie vom Ensemble verabschiedet. Ihr beruflicher Weg führt sie nun in die Musicalrichtung.

 

 

 

 

Am 20. Februar verstarb im Alter von 97 Jahren der erste Präsident des Landgerichts Cottbus, Helmut Brannahl. Geboren am 23. Dezember 1928 in Herfurth, war er seit dem 3. Januar 1963 im richterlichen Dienst tätig. Am 1. Mai 1991 erfolgte seine Abordnung an das damalige Bezirksgericht Cottbus. Die förmliche Ernennung zum Präsidenten des Bezirksgerichts erfolgte am 28. Oktober 1992. Mit dem 1. Dezember 1993 wurde das Bezirksgericht Cottbus zum Landgericht Cottbus. Herr Brannahl blieb der Präsident des Gerichts bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst am 30. September 1997. Auch außerhalb des Dienstes hat er sich für die Stadt Cottbus sowie ihre kulturellen Einrichtungen engagiert. So hat er zusammen mit den Enkeln des im Jahre 1925 verstorbenen Tuchfabrikanten und Cottbuser Ehrenbürgers, Kommerzienrat Max Grünebaum, die „Max Grünebaum-Stiftung“ ins Leben gerufen.

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