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Familienhelfer – Beratung und Begleitung, die ins Haus kommt

Job & Karriere | Von | 1. April 2019

Informationen zum Berufsbild Sozialpädagogischer Familienhelfer (SPFH).

Spremberg (MB/jk). „Sozialpädagogische Familienhilfe ist das etwas andere Angebot für Familien“, so Andrea Nitschke vom Albert Schweitzer Familienwerk Spremberg. Diese Hilfe ist die intensivste Form der ambulanten Hilfen zur Erziehung und umfasst sowohl Beratung als auch Begleitung. Sie wendet sich an Eltern und Kinder gleichermaßen und knüpft im unmittelbaren Lebensalltag und im sozialen Umfeld der Familie an. Das kann bedeuten, Eltern in Erziehungsfragen zu beraten oder auch zu Ämtern und Behörden zu begleiten. Es geht immer darum, dass die Eltern lernen, selbständig Entscheidungen zum Wohle ihrer Kinder zu treffen und ihren Alltag zu strukturieren.
Die Besonderheit der Familienhilfe gegenüber anderen Leistungen der Erziehungshilfe liegt darin, dass sie aufsuchend ist und im Haushalt der Familie stattfindet. Die Arbeit mit den Familien orientiert sich immer an den dort vorhandenen Ressourcen, Kenntnissen und Fähigkeiten. Das bedeutet: nicht der Familienhelfer entscheidet, sondern Lösungen werden mit allen Familienmitgliedern gemeinsam erarbeitet.
Die Sozialpädagogische Familienhilfe hat somit familienunterstützende, jedoch nicht familienersetzende Aufgaben. Sie beginnt mit der Feststellung des Hilfebedarfs, der gemeinsam mit dem Jugendamt, der Familie und dem Familienhelfer im Rahmen eines Hilfeplans festgelegt wird.
Die Hilfe ist meist auf eine längere Dauer bis zu zwei Jahren angelegt.



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