Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]
Matratzen - Märkischer Bote
Dienstag, 21. September 2021 - 13:31 Uhr | Anmelden
  • Erholter Rücken durch gute MatratzeErholter Rücken durch gute Matratze

Erholter Rücken durch gute Matratze

Erholter Rücken durch gute Matratze
15°C
 

Anzeige

Erholter Rücken durch gute Matratze

9. April 2021 | Von | Kategorie: Gesundheit |

Wenn der Rücken sich regelmäßig über Nacht verspannt, statt sich zu erholen, kann der Grund eine falsche Matratze sein. Doch was muss beim Kauf der idealen Schlafunterlage beachtet werden?

Erholter Rücken durch gute Matratze

Der Kauf einer idealen Matratze ist ein schwieriges Unterfangen, gilt es doch einiges zu beachten. Besonders wichtig ist dabei der Härtegrad. Als Grundsatz gilt hier: je schwerer, desto härter Foto: pixabay

Region (MB). Kaltschaum oder Federkern, hart oder weich? Welche Maße, Federung und Härtegrad hat die richtige Matratze? Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett, die Wahl sollte also gut überlegt sein. Denn nicht wenige Menschen klagen über Rückenschmerzen und Schlaflosigkeit. Wie wichtig eine Matratze ist, die sich Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfern ideal anpasst, wird oftmals immer noch unterschätzt.
Die Wirbelsäule unterstützen
Im Schlaf erholt sich unser Rücken von den Strapazen des Tages. Verspannungen werden gelöst und die Bandscheiben, die tagsüber beim Sitzen und Stehen Flüssigkeit verlieren, saugen nachts wieder Wasser und Nährstoffe auf – vorausgesetzt man schläft richtig. Deshalb ist für die optimale Erholung der Bandscheiben ein passendes Bett mit einer guten Matratze und einer flexiblen Unterfederung (Lattenrost) eine wichtige Voraussetzung. Eine gute Matratze verteilt das Körpergewicht gleichmäßig und gibt an Schultern und Hüfte nach. Zur Entlastung der Lendenwirbelsäule kann zusätzlich ein Kissen unter die Knie legen.
Das Kopfkissen sollte die Halswirbelsäule gut stützen. Damit nur Kopf und Nacken aufliegen und nicht die Schulter, ist eine Kissengröße von 40 x 80 Zentimeter zu empfehlen. Bei Beschwerden der Halswirbelsäule eignen sich spezielle Nackenstützkissen.
Qual der Wahl beim Material
Zu den gängigen Matratzenmaterialien zählen Federkern, Latex, Kalt- und Viscoschaum. Dabei ist die Federkernmatratze nach wie vor der Klassiker. Man unterscheidet zwischen Bonellfederkern und Taschenfederkern. Erstere lässt zwischen den Federn viel Luft durch, bei der Zweiten werden die Federn mit kleinen Stoffsäckchen umhüllt.
Matratzen aus Latex sind ideal für große und schwere Menschen. Sie passen sich gut an den Körper an. Kaltschaummatratzen bestehen aus Schaumstoff und besitzen eine hohe Punktelastizität. Beide Matratzen bieten den Vorteil, dass Feuchtigkeit gut abtransportiert und Wärme besser zurückgehalten wird – ideal für Frostbeulen!
Viscomatratzen können Rückenschmerzen gut mildern. Für Menschen, die stark schwitzen oder sich viel im Schlaf bewegen, ist das Material allerdings nicht die geeignete Wahl.
Der richtige Härtegrad
Viel wichtiger als das Material ist am Ende der Härtegrad. Grundsätzlich gilt: Schwere Schläfer brauchen härtere Matratzen als leichtere. Auf zu harten Matratzen können Schultern und Becken nicht genügend einsinken und zu weiche Matratzen unterstützen den Körper zu wenig. In beiden Fällen kann die Wirbelsäule nicht in ihrer natürlichen Form liegen.
Allen Matratzen der meisten Hersteller gemeinsam sind aber die Bezeichnungen nach Härtegraden von H1 (sehr weich) bis H4 (hart) oder H5 (sehr hart). Manche Hersteller unterscheiden mit dem Buchstaben F für Festigkeit nur zwischen soft, medium oder fest.
Als Richtwerte gelten aber meist: Weiche Matratzen der Kategorien H1 oder F1 sind daher meist nur ideal für Personen bis maximal 60 Kilogramm Körpergewicht, ab 80 Kilogramm ist der Härtegrad H2 oder F2 meist besser geeignet. Für Härtegrad H3 oder F3 sollten sich nur Menschen mit einem Körpergewicht zwischen 80 Kilogramm und 110 Kilogramm entscheiden. Darüber kommen nur noch sehr feste Matratzen der Kategorien H4 oder F4 oder sogar H5 und F5 in Frage. Bedenken sollte man außerdem, dass auch durchgelegene Matratzen Gift sind für die Rückengesundheit. Im Schnitt wird es etwa alle zehn Jahre wieder Zeit für eine neue Schlafunterlage. Doch besonders in Zeiten, in denen ein Probeliegen im nächsten Möbelgeschäft nicht möglich ist, sollte man keinen Fehlkauf riskieren und einen Fachmann vor Ort aufsuchen.
Dieser kann entsprechend beraten und die optimale Matratzenhärte berechnen lassen.

Weitere Beiträge aus unserer Region finden Sie hier!




Anzeige

Schreibe einen Kommentar

 

Ich habe die Datenschutzerklärung der Cottbuser General-Anzeiger Verlag GmbH gelesen und akzeptiere diese mit dem Versenden des Kommentares.


Das könnte Sie auch interessieren