
Region (MB). Lieferengpässe und der weltweite Mangel an Ersatzteilen treiben die Reparaturkosten und den zeitlichen Aufwand für die Mängelbeseitigung in die Höhe. Daher ist es besonders jetzt wichtig, den Mardern zuvor zu kommen. Fahrzeugbesitzer sollten daher regelmäßig einen Blick unter die Motorhaube werfen. Findet man Pfotenspuren auf der Karosserie, sollten Fahrzeugbesitzer gezielt nach angenagten Gummiteilen oder Kabeln suchen. Diese zu ersetzen ist oft kostengünstiger, als mögliche Folgeschäden zu reparieren. Diese werden von den Basistarifen der Versicherungen oft nicht abgedeckt. Außerdem sind die Schäden eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr. Besonders bei Elektroautos kommt es schnell zu hohen Kosten, wenn durch eine höhere Spannung ein Kurzschluss entsteht. Präventiv können ein „Marderschreck“ mit Ultraschallwellen und ein engmaschiger Draht unter dem Fahrzeug helfen die Tiere fernzuhalten.
Anti-Marder-Schläuche können die empfindlichen Kabel und Schläuche vor den scharfen Zähnen schützen. Diese zusätzlichen Hüllen aus Hartplastik sind seitlich zu öffnen und werden über die eigentlichen Kabel gestülpt. Auch Duftmarkenentferner-Sprays können helfen die lästigen Tiere fernzuhalten. Sie werden beim Abstellen des Autos angewandt und sollen den Duft fremder Männchen überdecken. So kann während der Paarungszeit Schäden im Motorraum vorgebeugt werden. Alternativ beseitigt auch eine Motor- und Unterbodenwäsche den Mardergeruch.
„Teuer werden insbesondere Folgeschäden“, warnt Held: „Diese sind in der Regel nicht durch die Basistarife der Anbieter gedeckt und können so für die Versicherten schnell teuer werden. Außerdem stellen sie eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr dar, weil sie die Fahrtüchtigkeit der Fahrzeuge beeinflussen und gefährliche Unfälle verursachen können.“
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