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Region: Fischteich in der kalten Jahreszeit

15. November 2019 | Von | Kategorie: Bauen & Leben |

Was muss beachtet werden um den Fischteich winterfest zu machen

Region: Fischteich in der kalten Jahreszeit

Um die Wasserqualität zu erhalten, muss der Gartenteich gereinigt werden. Hat sich schon Schmutz auf dem Boden festgesetzt, sollte eine Grundreinigung durchgeführt werden. Dafür werden die Fische entnommen und das Wasser mit einer Tauchpumpe entfernt Foto: Kärcher

Region (MB). Damit die Fische die kalte Jahreszeit gut überstehenden, muss einiges beachtet werden. Für die Aufrechterhaltung einer hohen Wasserqualität ist es wichtig, dass Laub gründlich aus dem Teich zu entfernen. Dieses verbraucht nämlich während der Zersetzung den für die Fische lebenswichtigen  Sauerstoff und sorgt für ein erhöhtes Algenwachstum. Um zu verhindern, dass sich die Blätter auf dem Boden festsetzen können, sollte es täglich mithilfe eines  Keschers entfernt werden. Wer sich nicht so viel Arbeit machen will, kann  alternativ ein möglichst engmaschiges Netz über dem Teich aufspannen und damit Verhindern das Blattwerk in den Teich gelangt. Zusätzlich empfiehlt es sich, Wasser- und Uferpflanzen zurückzuschneiden. Wer den Teichboden von bereits vorhandenen Verschmutzungen befreien will, kann zum Teichschlammsauger greifen. Dieser kann von Fischhaltern im Fachhandel erworben oder ausgeliehen werden.
Um die Fische gesund zu halten, ist es wichtig sie ab Temperaturen unter 10 Grad nicht mehr zu füttern, da sie bei niedrigen Temperaturen ihren Stoffwechsel verlangsamen und sich mithilfe ihrer Körperreserven versorgen. Werden sie trotzdem gefüttert, sinken die Futterreste auf den Teichboden, wo sie den Sauerstoff verbrauchen und die Tiere durch die Freisetzung von Faulgasen vergiften. Für Zierfische ist es lebensnotwendig, dass der Gartenteich nicht komplett zufriert, da sie sonst wegen der ungenügenden Sauerstoffzufuhr ersticken können. Der Teich sollte bei Minusgraden regelmäßig vom Halter kontrolliert werden um sicherzustellen, dass er nicht komplett zufriert und die Fische genug Sauerstoff bekommen. Wenn über mehrere Tage hinweg eine dünne Eisdecke vorhanden ist, muss diese vorsichtig entfernt werden. Auf das Einschlagen des Eises mit Hammer oder Axt sollte verzichtet werden, da sich die Fische durch die Druckwellen erschrecken und ihre Schwimmblase geschädigt werden kann. Als vorbeugende Maßnahme besteht die Möglichkeit, im Fachhandel spezielle Eisfreihalter aus Styropor zu erstehen. Diese werden am Besten in der tiefsten Wasserschicht angebracht.
Gibt es starken Frost kann zusätzlich ein Luftausströmer bis zu 30 Zentimeter unter dem Eisfreihalter platziert werden, um für leichte Wasserbewegungen an der Oberfläche zu sorgen. Um ein Einfrieren des Wassers zu verhindern, kann auch ein Teichheizer hinzugezogen werden.
Nicht vergessen werden darf aber, dass die Pumpe vor dem Frost unbedingt abgeschaltet und vollständig entfernt werden muss.




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