
Das Plätzchen-Geheimnis: geschickte Hände, Fleiß und jede Menge „Gute Butter“ :
Cottbus (hnr.). Um 2 Uhr klingelt bei Michelkos der Wecker. Bäcker stehen früh auf. Ihr Beruf ist eigentlich gar keiner. Er ist Berufung. Das zeigt sich ganz besonders jetzt in der Weihnachtsbäckerei. Großmärkte halten Berge von Kekspackungen vor. Aber zu Weihnachten schätzen die Menschen das Besondere. Gute Plätzchen von Hand gemacht. Basis ist bei Mürbteigplätzchen der „Eins-zwei-Drei-Teig“: Mehl, Zucker, Fett. Auf die Mischung kommt’s an und bei letzterem auf die Qualität. „Jetzt nur Gute Butter“, sagt Meister Sven Michelko, dann schmilzt das Gebäck auf der Zunge.
Plätzchen werden hier am Branitzer Parktor ganzjährig gebacken. Jetzt natürlich in größeren Mengen. Bis zu 30 Kilo die Woche in zehn verschiedenen Sorten. Neu kommen dieses Jahr die Sterne mit Trockenaprikosen in den Laden. Besonders beliebt sind die „saftigen“ Makronen und die handgemachten Dominosteine.
Die Nachfrage ist riesig. „Wenn Sie mir einen guten Gesellen schicken, kann ich noch mehr schaffen“ sagt der Meister und zieht das Sterne-Blech aus dem Ofen.


Schreibe einen Kommentar