Entscheidungsträger sind ebenfalls gefordert grenzübergreifende Ziele geplant:
Region (ysr). Gemeinsam mit dem Verein für Energie und Umwelt wurde der Verein Pro Guben Ende November mit dem Europäischen Solarpreis in Prag ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung, verliehen durch die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien,wurde vor allem das außerordentliche Engagement für die Nutzung Erneuerbarer Energien und eine nachhaltige Lebensweise, über Ländergrenzen hinweg, gewürdigt. So setzt sich Pro Guben seit mittlerweile 15 Jahren für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Guben-Gubin und der Neißeregion ein, unterstützt wird die Initiative von insgesamt 38 Agenda-Partnern, kommunalen wie privaten Unternehmen sowie Bürgern der Doppelstadt. „Wir suchten ab 1995, als Horno nicht zu retten war, nach praktischen Möglichkeiten, den erneuerbaren Energien vor Ort zum Durchbruch zu verhelfen“, so Irmgard Schneider vom Verein. Doch alle Recherchen und Erkenntnisse nützen nichts, wenn die wissenschaftlichen Hinweise nicht durch entsprechende Entscheidungsträger berücksichtigt werden. „Es wird viel für den Hochwasserschutz getan, aber es muss auch in die Ursachenbeseitigung investiert werden.“ Guben ist ein Musterbeispiel für zielgerichtete Veränderungen in der Energieerzeugung und im sparsamen Energieverbrauch geworden. Nächste Ziele der Vereinsarbeit sind neben der Ansiedlung einer grenzübergreifenden Bildungseinrichtung für Erneuerbare Energie, die Umstellung des Öffentlicher Nahverkehr auf erneuerbare Energie, ebenfalls grenzübergreifend, auch die Straßenbeleuchtungsumstellung auf LED soll weiter ausgebaut werden.
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