
Zum Valentinstag am Sonntag, 14.2. lohnt es sich, die heimische Stube zu verlassen:
Region (mk). Für viele Lausitzer muss dieser Sonntag einer wie kein anderer sein. Zum Valentinstag will der Partner ausgeführt werden. Doch wohin nach oder vor dem Essengehen?
Wer gerne spazieren geht und dabei die Stadt Cottbus besser kennenlernen möchte, für die ist der Altstadtrundgang mit Architekturführung durch das Staatstheater Cottbus ein Tipp. Ein erfahrener Stadtführer erzählt hier viel Interessantes über das 860-jährige Cottbus. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Haupteingang des Staatstheaters (Dauer: 2 Stunden). Wer sich lieber zurücklehnen möchte, um die Schönheit des Spreewaldes an sich vorbeiziehen zu lassen, ist im Kurort Burg willkommen. Mummelkahnfahrten werden um 11 und 13 Uhr am Hafen Waldschlösschen und Glühweinkahnfahrten um 11 und 14 Uhr am Spreehafen Burg angeboten.
Ein Muss ist das Schauen von Liebesfilmen. Cottbuser Kinos bieten hier derzeit keine Filme mit Herz. Ein Ausflug nach Senftenberg lohnt sich aber. Die Neue Bühne (Theaterpassage 1) bietet ab 19 Uhr ein Liebesfilme Special. In den kleinen Meisterwerken geht es zum Beispiel um den an Altersdemenz leidenden Walther, der die schöne Margarethe kennenlernt, die Romanze über Nacht jedoch vergisst. Oder um die bemerkenswerte Antje und um Loverboy und Mausi78, die sich im Internet finden. Oder um Olli, der von der sechsjährigen Tochter seines One-Night-Stand zu ihrem neuen Papa auserkoren wird. Es geht um alles, was der Zuschauer schon immer über das Paarungsverhalten der Wasserspitzmaus wissen wollte. Und um Emma, die einen flüchtigen Taschendieb vor seinen Verfolgern rettet.
Musik zum Kuscheln bietet das Doppelkonzert mit „Träumer und Menschen“ sowie dem Ausnahmetalent Heiko C. Fiebig der mit deutscher Sprache umzugehen weiß. Los geht das Konzert um
18 Uhr im Cottbuser „Mangold“ (August-Bebel-Straße 22-24). Wenige Restkarten gibt es auch für alle Theaterfreunde. Im Großen Haus des Staatstheaters in Cottbus ist um 19 Uhr „Sonnenallee“, ein Schauspiel mit Livemusik zu sehen. Das Cottbuser Piccolo-Theater (Erich Kästner Platz) beschäftigt sich in einer Komödie von Albert Frank mit Goethe-Stoff. „fast Faust“ heißt das heitere Stück, dass die Zuschauer ab 19 Uhr zum Lachen bringt.
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