Mit Enge und Höhe klarkommen

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Der Elektroinstallateur Stephan Ziegler nutzt moderne Technik, um die Antenne auszurichten. Was einst über Zuruf erfolgte, erledigen heute Messgeräte, welche übrigens immer kleiner werden
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Die Handwerker Hans-Joachim und Sohn Tobias Iwortschuk aus Forst führen hier einen Funktionstest bei einem Schaltschrank durch. Mit dieser Steuerung einer Trockneranlage sollen Holzpellets vor Nässe geschützt werden Fotos: Mathias Klinkmüller

Der Beruf des Elektrikers ist handwerklich vielseitig und technisch immer anspruchsvoller geworden:
Region (mk). Auf die Schlosserlehre im Jahr 1977 folgte mit  der Wende im Jahr 1989 für Hans-Joachim Iwortschuk die Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker. 36 Jahre alt war er damals. Nach Feierabend ging es zur Ausbildung. Damals noch in der Post in Cottbus, erinnert sich der Forster. Spezialisiert hat er sich auf die Antennentechnik. Hoch hinaus auf die Dächer ging es für ihn. Einst versorgten die Antennen die Menschen der Region mit Radio und Fernsehen. Heute auch mit Internet und Telefon. Auch in der Elektroinstallation kennt sich der 63-Jährige gut aus. Schließlich war diese Inhalt in seiner Ausbildung. Sein handwerkliches Können reicht von der Antennenmontage bis zur Installation von Zählerschränken.  Ein Elektrotechniker, erklärt er, sollte ein gutes technisches Verständnis mitbringen und keine Angst aber Respekt vor Elektrizität haben. Der Umgang mit den Kunden erfordert eine gute Kommunikationsfähigkeit, in gleicher Weise aber auch mit Bauleitern und anderen Handwerkern. Zudem sollte sich ein künftiger Lehrling auch bewusst sein, dass man sich hier auch die Finger schmutzig macht. Die elektrischen Anlagen werden oft an ungewöhnlichen Orten platziert. Oft muss die Tätigkeit daher in großer Höhe oder in kleinsten Ecken ausgeführt werden. Angst vor Höhen oder engen Räumen ist daher nicht förderlich, weiß der Handwerker.
In den Mehrfamilienhäusern hält die Elektronik Einzug. So müssen mit dem Schalter unter anderem auch die Rollläden oder die Heizung bedient werden. Hans-Joachim Iwortschuk kann dieses vielseitige Handwerk nur empfehlen. Als Geschäftsführer der „Funk und Technik el-kom GmbH“ in Forst freut er sich, fünf Mitarbeitern Arbeit bieten zu können. Übrigens: zum Verputzen der Schlitze muss auch der Umgang mit der Putzkelle gelernt sein.


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