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Es hämmert zuhauf in Cottbus

Cottbus | Von | 24. Juni 2016

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In der Enke-Fabrik haben erste Bauarbeiten begonnen. Hier sollen 41 neue Wohnungen entstehen. Die Briesmannstraße davor ist seit Montag wegen Sanierungsarbeiten gesperrt Foto: mk

Private Investoren wollen 1000 Wohnungen in Cottbus bauen:
Cottbus (mk). Es ist Montag. Baustart an der Briesmannstraße in Ostrow. Ein Verbotsschild verhindert die Einfahrt zum Ostrower Platz, der ebenfalls neu gestaltet werden soll. Passanten bemerken sehr schnell, dass nicht allein die Straße im Visier der Bauarbeiter ist. Oben vom Dachgeschoss der Enke-Fabrik her dröhnt ein Presslufthammer.
Der Startschuss für den Bau vieler neuer Wohnungen in Cottbus, erklärt der Stadtsprecher Jan Glossmann auf Nachfrage. So möchte ein Privatinvestor in der alten Fabrik, in mehreren Bauabschnitten, Platz für 41 neue Wohnungen schaffen. Einige Baugenehmigung für den Südflügel zum Parkplatz wie dem Mittelflügel liegt bereits vor. Gesprächsbedarf gibt es beim Nordflügel. Hier favorisiert die Stadt eine Abrundung zur Franz-Mehring-Straße. In wiefern dies umsetzbar ist, wird sich bei Gesprächen mit dem Investor zeigen. Zudem soll Einzelhandel ins Gebäude einziehen. Insgesamt wollen Investoren in den kommenden Jahren 1 000 neue Wohnungen in Cottbus bauen. Am Schlossberg entstehen dieses Jahr 28 neue Wohnungen. Sechs Stadtvillen sollen in der Petersilienstraße und Mehrfamilienhäuser in der Wernerstraße entstehen. Auch für das Quartier Briesmannstraße/Ostrower Straße zeigen Planungsentwürfe ein Potenzial von bis zu 200 neuen Wohnungen. Weitere 72 könnten in der Ottilienstraße oder speziell für Studenten auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage „Abendfrieden“ am Campus entstehen.
In der Richard-Wagner-Straße sind 20 Wohnungen in Planung, für die Fläche des ehemaligen Gaswerkes in der Lausitzer Straße sind 75 Wohnungen und Einzelhandel vorgesehen. Auch zwei Bauvorhaben am Standort der früheren Mentana in Sandow liegen vor. Hier besteht Potenzial für 30 Wohnungen. Eine riesige Baustelle könnte in Branitz entstehen. Diese Woche wurden die Bauanträge für die „Wohnresidenz Spa Branitz“ eingereicht. Neben 145 Wohnungen sollen Arztpraxen, ein Einkaufsmarkt und
Restaurant wie weitere Angebote auf dem Gelände des ehemaligen Hotels in der Siedlung entstehen. Das Bauvolumen aller Projekte beträgt etwa 100 Millionen Euro. „Mit diesen Plänen setzt sich der Trend zu einer attraktiveren Innenstadt fort“, erklärt Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe. Dabei sollen auch Angebote wie Kita, Schule, Infrastruktur und Versorgung beachtet werden.



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