20 Jahre für ein grünes Guben

140503JU
Thomas Laugks, Robert Fritzschka, Vincent Birkenhagen und Andreas Bäro (v.l.) sind zusammen mit Robert Janke die Gründungsmitglieder der „Jungen Union“ Guben. Robert wurde zum Vorsitzenden gewählt. Gemeinsam wollen sie der jungen Generation in Guben ein stärkeres Gehör verschaffen und die Stadtpolitik aktiv mitgestalten. „Die Jugend aktiv in die Stadtplanung einzubeziehen ist ganz wichtig, um Jugendliche und junge Familien in der Region zu halten. Weiterhin wollen wir die Berufsfindung in der Region für Schüler und Azubis verbessern. Außerdem wollen wir mit der Stadt über den Einsatz von Streetworkern diskutieren“, so der Vorsitzende. Jeder, der mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, rief er nach der Gründung auf | Foto: JU Guben

Pro Guben feiert Geburtstag und eröffnet am Freitag die 11. Energiespar- und Umwelttage
Guben (ha). Das 20-jährige Vereinsjubiläum feiern die rund 20 Mitglieder am Freitag zusammen mit den 11. Gubener Energiespar- und Umweltttagen in den Räumen unter der musikschule am Wilke-Platz. Insgesamt sind bereits mehr als 30 Anschauungstafeln entstanden, die neuesten Themen befassen sich mit Kohlekraftwerk und Gesundheit, mit Recht und Schutz auf gesundes Wasser und Luft, kündigt die Vorsitzende Irmgard Schneider an. Außerdem geht es um Themen, die der Verein seit langem verfolgt und auch alternative Lösungen unterstützt, so beispielsweise beim Solaranlagen-Selbstbau, zu den Geheimnissen der C4-Pflanze oder der katalytischen Entgasungstechnologie.
Aber nicht nur technologisch wollen die Mitglieder die Doppelstadt Guben-Gubin zum Vorreiter entwickeln, auch touristisch sollen vor allem die Gubiner Berge neu entdeckt werden können. Dafür wurde extra ein „Tochter“-Verein gegründet. Damit eng verbunden ist auch der Anspruch, Bewahrenswertes zu fördern wie die seit Jahrzehnten betriebene Vermostung von Äpfeln. Dazu gehört der Aufbau eines grenzüberschreitenden Obstbaumkatasters. Die Mitglieder unterstützen die Entstehung der Chronik 165 Bahn in Guben und erinnern an den Altertumsforscher Hugo Jentsch.
Nicht zu vergessen sind die Auftritte der Vereinsfrauen in historischen Kleidern, die schon so manches Ereignis bereichert haben.
Die Ausstellung ist bis zum 15. Mai täglich von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Hier sind auch persönliche Kontakte mit Vereinsmitgliedern möglich und ausdrücklich erwünscht.