Brücken- und Straßenzustand sorgt in Cottbus für Tempo 50
Cottbus (mk). Auf Teilen des Cottbuser Stadtringes muss künftig wieder Tempo 50 eingehalten werden. Das ist das Ergebnis von Brückenprüfungen, die durch die Abgeordneten im Ausschuss für Wirtschaft, Bau, Verkehr ausgelöst wurden. Dabei sollte ursprünglich geprüft werden, ob der Stadtring für Tempo 70 freigegeben werden kann. Allerdings kommen Gutachter und Stadt nun zu der Erkenntnis, dass für eine zulässige Höchstgeschwindigkeit jenseits der 50 km/h diverse Schutzplanken und andere Verkehrseinrichtungen fehlen. Dafür müssten mehrere Brücken umgebaut werden.
Die Kosten bewegen sich für diesen Fall in Millionen-Höhe. Betroffen von der Drosselung sind die Abschnitte zwischen Straße der Jugend und Willy-Brandt-Straße sowie zwischen Dissenchener Straße und Turbokreisel/Nordring. Diese Abschnitte waren beim Bau des
Stadtringes 2004 bis 2006 für eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h ausgelegt, geplant und errichtet worden. Die Ausschilderung auf die Höchstgeschwindigkeit 60 km/h erfolgte im Jahr 2007, um eine schnellere überregionale Verbindung zu schaffen.
Im Ergebnis der gesetzlich vorgeschriebenen Brückenprüfung der Hochstraße Stadtring wurde durch den verantwortlichen Ingenieur festgestellt, dass die notwendigen passiven Sicherheitseinrichtungen (Schutzplanken) für eine Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern nicht vorhanden sind.
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