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Cantdorf ist unzufrieden

Spremberg | Von | 12. Februar 2016

Start für Hochwasserschutz ist völlig offen:
Spremberg (trz). Die Einwohner von Cantdorf sind ernüchtert. Ihre Wünsche bezüglich eines wirksamen Hochwasserschutzes haben sich in der Vorplanung des Landesumweltamtes nicht wiedergefunden. Oder wie es Sprembergs Bauamtsleiter Gerd Schmiedel auf den Punkt bringt: „Das, was gewünscht wird, ist rechtlich teilweise nicht möglich. Und die Deiche haben nicht die Lage, die man gern hätte.“
Gräben verschüttet
Von den Anwohnern wird besonders bemängelt, dass der vom Land vorgesehene Damm drei Gräben, die den Spremberger Norden entwässern, verschüttet würden. „Mein Vorschlag lautet dagegen: die Spree ausbaggern, den alten Damm an der Kläranlage öffnen und die Bäume direkt am Fluss abholzen“, schlägt der Cantdorfer Werner Schiemenz vor.
Laut Gerd Schmiedel wäre die Verlegung der Kochsa, eines Nebenflusses der Spree, die optimale Variante. Diese sei aber aus verschiedensten Gründen völlig illusorisch.
Nur Empfehlung
Allerdings haben die jetzt vorlegten Vorstellungen des Landesumweltamtes lediglich empfehlenden Charakter. Andere Bereiche in Spremberg müssen sich sogar selbst vor den Fluten schützen. Beispielsweise das Bootshaus der SG Einheit am Weißen Wehr. Wegen dessen Einzellage lohnten sich Maßnahmen nicht. Nicht zuletzt sei die Bedrohung durch Hochwasser bereits beim Zeitpunkt des Baus des Gebäudes bekannt gewesen.
Wann gebaut wird, sei derzeit ohnehin noch völlig offen. Schließlich gibt es in Brandenburg wesentlich mehr Flüsse, die teilweise auch wesentlich größer sind, etwa Elbe und Oder.
Fachleute rechnen indes nicht mehr in diesem Jahrzehnt mit einem Anrücken von Bauleuten an die Ufer der Spree in Spremberg. Wann dies genau geschehen soll, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.



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