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Cottbus: Die Zukunft im Auge behalten

Cottbus | Von | 2. Oktober 2020

Auge

Die Woche des Sehens macht auf die Bedeutung der Sehfähigkeit aufmerksam. Im Alltag wird es dank neuester Technologie immer leichter, die Selbständigkeit zu erhalten und selbst bestimmt zu leben Foto: Rink

Cottbus (ik). Vom 8. bis 15. Oktober findet die Woche des Sehens“ statt. Als bundesweite Aufklärungskampagne von Fernsehjournalistin Gundula Gause ins Leben gerufen, will sie bereits zum 19. Mal auf die Bedeutung des Sehvermögens sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen hinweisen. Diplomaugenoptikerin Sandra Endler erklärt die Bedeutung dieser Kampagne.
Worum handelt sich bei der Woche des Sehens genau?
Die Woche des Sehens schließt zwei Aktionstage ein: den Welttag des Sehens am 8. Oktober und den Tag des weißen Stocks am 15. Oktober. Ersteres macht auf das Aktionsprogramm Vision 2020 – das Recht auf Augenlicht – aufmerksam. Dessen Ziel ist es, vermeidbare Blindheit zu überwinden. Am internationalen Tag des weißen Stocks wird darüber hinaus auf die Probleme und Möglichkeiten blinder Menschen in der Gesellschaft aufmerksam gemacht.
Welches Ziel verfolgt diese        Kampagne?
Offizielle Zahlen der WHO legen nahe, dass allein in Deutschland ca. 1,2 Millionen sehbehinderte und blinde Menschen leben, davon werden ca. 357.000 als schwerbehindert eingestuft. Wir möchten auf die Bedeutung des guten Sehvermögens aufmerksam machen, die Öffentlichkeit motivieren, Vorsorgemaßnahmen zu treffen und nicht betroffene Menschen für die Belange Sehbehinderter sensibilisieren. Mit dem Motto „Die Zukunft im Auge behalten“ werfen wir in diesem Jahr besonders einen Blick auf die Perspektiven. Hier gilt es die Chancen der Früherkennung zu nutzen.
Welche Chancen sehen Sie für die Zukunft?
Bei der Versorgung sehbehinderter Menschen mit Hilfsmitteln stelle ich fest, dass die Auswahl der Sehhilfen enorm vielfältig geworden ist. Betroffenen steht ein großes Spektrum an Sehhilfen für jeden Grad der Sehbehinderung zur Verfügung. Das schafft Perspektiven. Nennenswert ist hier die OrCam MyEye, ein sprachgesteuertes Gerät für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen. Es macht visuelle Informationen über das Hören verfügbar und schenkt Betroffenen Unabhängigkeit. Es liest  Texte vor und erkennt  Gesichter, Produkte im Supermarkt, Farben, Geldscheine und die Uhrzeit. Seit neuestem verfügt die OrCam MyEye sogar über zwei völlig neue, wertvolle Funktionen, die die bisherigen Anwendungen zusätzlich erweitern und abrunden: Das intelligente Lesen und die Orientierungshilfe. Mit dem Modus „Intelligentes Lesen“ können OrCam-Nutzer jederzeit zwischen einzelnen Textabschnitten springen, relevante Informationen herausfiltern und das Gerät per Sprachbefehl steuern. So können sie Türen, Treppenstufen, Stühle, runde Behälter und Bildschirme vor sich identifizieren.

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