Cottbus: Parkgestalter bilden sich in Branitz

Trotz Regen und Wind haben es sich Arbeitskreis-Vorsitzender Prof. Michael Rohde, Gastgeber Claudius Wecke (von rechts) und die Tagungsteilnehmer aus ganz Deutschland nicht nehmen lassen, einen Parkrundgang mit Gondelfahrt und Besuch der restaurierten Pückler-Begräbnisstätte zu unternehmen Foto: BeWe

Experten treffen sich im Cottbuser Pücklerpark / Zwölf neue Arbeitsplätze.

Cottbus-Branitz (bw). Auf Einladung der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz hat Parkleiter Claudius Wecke kürzlich 20 Garten- und Parkdirektoren zu einer dreitägigen Tagung der „Fachgruppe Gärten“ der Arbeitsgemeinschaft „Deutsche Schlösserverwaltungen“ in Branitz begrüßt. Prof. Michael Rohde, Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Potsdam und Vorsitzender dieses Arbeitskreises, erläuterte bei einem Parkrundgang die vorrangigen Ziele der Fachtagung. „Es gilt, unsere Parks und Gärten zu pflegen, über historische Hintergründe zu forschen und die Bedeutung dieses Erbes für die Zukunft zu vermitteln.“
Dietger Hagner, Gartenreferent der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, war bereits mehrfach in Branitz. „Wir haben mit dem Schlosspark in Wilhelmsthal bei Eisenach Anknüpfungspunkte an Pückler, da der Gartenkünstler nachweislich auch dort gewirkt hat. Neben einem ausgiebigen Erfahrungsaustausch hat auch diese Tagung neue Anregungen und wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt.“ Pückler-Parkleiter Claudius Wecke ergänzt: „Wir wollen die historischen Parks und Gärten Deutschlands als einmalige Kulturdenkmale herausheben und in der Gesellschaft verankern. Deshalb freuen wir uns für den Branitzer Park, dass mit dem bevorstehenden Übergang in eine Landesstiftung auch zwölf vollzeitige Arbeitsplätze geschaffen werden können.“