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Schnelle Wege in die neue Cottbuser Ostsee-Vorstadt

13. November 2020 | Von | Kategorie: Cottbus, Top-Themen |

Alltags per Schiene, sonntags am Seil / Parlaments-Vorsteher Reinhard Drogla: „Ideen-Forum fällig“ .

Schnelle Wege in die neue Cottbuser Ostsee-Vorstadt

Bereits im Jahr 2008 war Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (l.) mit Dr. Martina Münch, damals Ministerin, und weiteren Enthu-
siasten auf dem stillgelegten Merzdorfer Gleis unterwegs, um über eine optimale Verkehrsanbindung der Ostseevostadt und des Ostsees selbst nachzudenken | CGA-Archiv/J.Heinrich

Cottbus (hnr.) Im sozialen Netzwerk werben aktuell Sportbund-Geschäftsführer Tobias Schick und andere Player für eine Verkehrsverbindung vom Hauptbahnhof zum Cottbuser Ostsee per Seilbahn. Der Gedanke wird auch an offiziellen Stellen wohlwollend aufgenommen, jedoch nicht als Teil verkehrstechnischer Grundversorgung betrachtet. Auch Stadtverordnetenvorsteherr Reinhard Drogla (SPD) meint: „Als touristische Attraktion ist das denkbar. Zuvor muss aber der Verkehrsanschluss des künftigen Stadtteils herkömmlich gesichert sein.“ Er verweist dabei auf Gespräche mit Gewerbetreibenden im  Cottbuser Osten, die fundierte Vorschläge bereithalten. „Wir brauchen so schnell wie möglich wieder die Bürgerdialoge, damit Kreativität ans richtige Ziel findet“, sagt er. Ernsthaft geprüft werde derzeit der Eisenbahnanschluss auf der stillgelegten aber noch nicht entwidmeten Merzdorfer Eisenbahntrasse.
Eine Seilbahnverbindung als Betrieb von Cottbusverkehr hält Stadtverordneter Denis Kettlitz (SPD) für betriebswirtschaftlich ausgeschlossen. Der Vorsitzende des Parkeisenbahn-Fördervereins hat  alle Varianten – Straßenbahn oder auch Parkeisenbahn-Verlängerung – vor etwa zehn Jahren schon mit Unterstützung von Verkehrsfachleuten der BTU prüfen lassen.
Auf allen Seiten gibt es aber Sympathie für den Charme einer touristischen Seilbahn. Sie wurde zunächst von der Agentur „zwei helden“ als Attraktion über dem Ostsee ins Gespräch gebracht. Zugleich trat die Notwendigkeit in den Raum, dem See einen überregional akzeptierbaren Namen zu geben. „Ostsee“ ist durch eine weltweit bekannte Destination seit über 100 Jahren besetzt.
Der Seilbahn-Gedanke hat in jüngerer Zeit einen Sprung in die Stadt erlebt und wird von erfolgreichen Unternehmern unterstützt.  Demnach könnte aus Güterschuppen am Großenhainer Bahnhof ein schiffsförmiger Korpus für Tourismus- und andere Büros entstehen, der zugleich „Talstation“ wäre für die Seilbahn ins Ostsee-Traumgebirge. Die Verfechter dieser Variante schlagen Zwischenstationen am Sandower Dreieck für Stadion- und Parkbesucher und in der künftigen See-Vorstadt vor. So soll die Bahn für Alltagsverkehr ertüchtigt werden.
Tobias Schick als Seilbahn-Sprecher wünscht sich zumindest eine Machbarkeitsstudie: Es sollten Zahlen und Fakten vorliegen.

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