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Cottbuser CTK-Geschäftsführer in Zwangsurlaub

1. April 2016 | Von | Kategorie: Cottbus |

Cottbuser CTK-Geschäftsführer in Zwangsurlaub

Beurlaubt: Andreas Brakman

Aufsichtsrat lässt Wirtschaftsbericht prüfen / Gremien in der Kritik:
Cottbus (Hnr.). Nicht unerwartet kam diese Woche die Zwangsbeurlaubung von CTK-Geschäftsführer Dr. Andreas Brakmann. Er steht seit Anfang 2015 an der wirtschaftlichen Spitze des größten Krankenhauses des Landes (2 300 Mitarbeiter). Seine Amtsausübung begann mit Urlaub, überschattet von Negativ-Berichten über sein vorheriges Wirken in Magdeburg und Suhl. Dessen ungeachtet, blieb sein Verhältnis zum Dienstherrn, der Cottbuser Rathausspitze, unterkühlt, das Klima zur Ärzteschaft angespannt. Brakmann verwarf bisherige Umbauplanungen des CTK in erheblichem Maße, forcierte neue Investitionen so, dass – bisher unüblich – ein Bankkredit von 28 Millionen Euro notwendig schien. Den Ausschlag für die Beurlaubung sollen jetzt unklare Positionen im Wirtschaftsbericht gegeben haben. Sie werden extern geprüft. Am 11. April wird sich der Aufsichtsrat damit befassen und – endlich – die Öffentlichkeit informieren.
Das Gremium unter Führung des Stadtverordneten Werner Schaaf (SPD) gerät unterdessen zunehmend in öffentliche Kritik. Die Kommunikation zu den Vorgängen im kommunalen Klinikum sei katastrophal, heißt es in Arbeitnehmerkreisen.




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Ein Kommentar auf "Cottbuser CTK-Geschäftsführer in Zwangsurlaub"

  1. Werner sagt:

    Unverantwortlich und fast schon kriminell

    Es kann für die Einstellung keine Entschuldigung geben. Die gesamte Karriere des Herrn B. ist ausführlich im Internet nachzulesen. Er ist für Führungspositionen weder fachlich noch menschlich, schon gar nicht in Kliniken, geeignet. Für das CTK ein Riesenschaden. In der gesamten Szene der Geschäftsführer und Verwaltungsdirektoren war diese Einstellung von Anfang an nicht nachvollziehbar. Hätte wenigstens ein Mitglied des Aufsichtsrates mal im Internet nachgelesen oder sich fachlich informiert und wären die vielen Hinweise nicht völlig ignoriert worden, wäre es zu dieser Einstellung nicht gekommen. Hier muss die Kommunalpolitik die Vorgänge um die Berufung klären, denn entweder sind einzelne persönliche Verbindungen eingeflossen oder die Auswähler waren wirklich so blind oder inkompetent – oder alles zusammen!

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