Ehrung des ersten Lausitzer Olympiahelden

150. Geburtstag von Gustav Schuft.

Ehrung des ersten  Lausitzer Olympiahelden: 150. Geburtstag von Gustav Schuft
Auf dem Weg des Ruhmes vor dem Cottbuser Rathaus erinnerten Lutz Heßlich (l.), Martina Willing (v.) und Stephan Freigang (r.) gemeinsam mit Ralf Braun (2.v.l.), Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Cottbus/Spree-Neiße, sowie Oberbürgermeister Tobias Schick an den ersten Lausitzer Olympiahelden Fritz Richard Gustav Schuft. Anlass war dessen 150. Geburtstag am 16. Juni. Foto: Heinz Müller

Cottbus (MB). Anlässlich des 150. Geburtstages von Fritz Richard Gustav Schuft trafen sich am Dienstag Olympiamedaillengewinner der Region, um den Turn-Olympiasieger von 1896 zu würdigen. Schuft, geboren am 16. Juni 1876, zählt zu den ersten deutschen Olympiasiegern der Neuzeit und gewann bei den Olympischen Spielen in Athen zwei Goldmedaillen im Riegenturnen am Reck und am Barren.

Auf dem Weg des Ruhmes vor dem Cottbuser Rathaus erinnerten die Olympioniken Martina Willing, Lutz Heßlich und Stephan Freigang gemeinsam mit Oberbürgermeister Tobias Schick sowie Ralf Braun, Sparkassendirektor und Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Cottbus/Spree-Neiße, an die sportlichen Leistungen Schufts. Dabei wurden auch neue Erkenntnisse zu seinen olympischen Erfolgen vorgestellt und persönliche Erinnerungen an eigene Medaillengewinne ausgetauscht.

Am Nachmittag wurde die Ehrung am Grab Gustav Schufts auf dem Südfriedhof fortgesetzt. Vertreter des Stadtsportbundes Cottbus, der Deutschen Olympischen Gesellschaft, des Turnvereins Cottbus 1861, des SC Cottbus Turnen sowie des ESV Lok RAW würdigten neben seinen sportlichen Erfolgen auch sein unternehmerisches und gesellschaftliches Wirken. Die von ihm geprägte „Stempel-Schuft“-Ära hinterließ bis heute sichtbare Spuren in der Geschichte der Stadt Cottbus.

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