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Gelber Brillant aus dem Baujahr 1900

Cottbus | Von | 28. Februar 2014

140301oberkirchplatz

Der Cottbuser Architekt und Sachverständige für Gebäudeschäden, Dr. Udo Günther, ist stolz auf die gelungene Sanierung des 1900 erbauten Wohn- und Geschäftshauses, Oberkirchplatz 9. Er plante und überwachte die Baumaßnahmen. Besonders erfreulich: Die Bauzeit wurde eingehalten, die Kosten blieben im Plan

GWC saniert Altbau Oberkirchplatz 9 mit hohem Aufwand / Stilles Gewerbe im Erdgeschoss
Cottbus (ha). In sattem Gelb mit wirkungsvoll tiefgrünen Fenstern und der Tür fällt der schmucke Altbau der Gebäudewirtschaft Cottbus gegenüber der Oberkirche sofort ins Auge. Besonders noch, wenn die Abendsonne die Stuckelemente an der Fassade nachzeichnet. „In geplanter Bauzeit sind hier drei sehr schöne Wohnungen und im Erdgeschoss eine Gewerbeeinheit entstanden“, freut sich Architekt Dr. Udo Günther, der den Bau plante und auch die Bauaufsicht hatte. „Hier ist richtig gutes Handwerk zu sehen, wie beispielsweise am Dach, sehen Sie die eingebundene Kehlde­ckung?“ Er zeigt auf die „um die Ecke“ verlegten Schiefertafeln. Eine Besonderheit sieht man von der Hofseite. „Wir haben den Seitenflügel stufenweise zurück gebaut, so dass das zweite und dritte Obergeschoss eine Terrasse erhalten haben.“ Damit sind die Zwei-Raum-Wohnungen mit 63 und 82 Quadratmetern zwar etwas kleiner, aber immer noch sehr wohnlich.“ Die unterste 90 Quadratmeter große Wohnung verfügt über drei Zimmer und einen Balkon, der über die Küche erreichbar ist. An vielen Stellen wurden die Wohnungsquerschnitte stark verändert, um beispielsweise genügend Platz für ein gemütliches Bad zu erhalten. Im Erdgeschoss stehen 65 Quadratmeter für ein stilles Gewerbe zur Verfügung. „Wir konnten in allen Etagen das alte Parkett bzw. die Dielen erhalten und aufarbeiten“, so der Architekt. „Die Hauseingangstür ist eine der letzten originalen in diesem Stadtteil, die noch so gut erhalten war und die wir dadurch aufarbeiten lassen konnten. Auch hier ist handwerklich sehr gut gearbeitet worden.“
Mieter, die erstmals so nah an die Oberkirche heran ziehen, brauchen keinen Gehörschutz vor den Glocken. Die Fenster zur Kirche sind dreifach verglast und extrem geräuschgedämmt.



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