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Geschichten von Präsent 20

Cottbus | Von | 23. Dezember 2021

Heiko Kasprik hat einen Link zur Entwicklung des Textilkombinates gefunden. Unter anderem heißt es darin: „Im Februar 1969 wurden die ersten Strickerinnen angelernt. Zu ihnen gehörten die Weberin Anni Dargert aus der Cottbuser Wolle, Renate Krumreich, Waltraud Donay und andere Mitarbeiterinnen aus der Tufa. Am 16. April begann die Montage der ersten Mayer-Strickmaschinen aus der BRD, fünf Tage später lief der Probebetrieb an. Regina Engert, von Anfang an in der Strickerei beschäftigt, berichtet, dass auch Textima-Strickmaschinen zum Einsatz kamen. Gleichzeitig mit der Übergabe des 1. Bauabschnitts (nach 135-tägiger Bauzeit) am 26. Juni ging das Rechenzentrum mit der EDV Anlage R300 von Robotron in Betrieb. Am 29. September 1969 erfolgte die feierliche Übergabe des Großbetriebes mit Erich Honecker, Minister Hans Wittig und der Generaldirektor Kurt Bullan.
A. Gawellek schreibt: „Da mein Arbeitsbereich zur Forschung gehörte, durfte ich Neuentwicklungen zu Testzwecken tragen.
Sechs Jahre später hat sich die internationale Fachpresse für die von mir präsentierten Modelle interessiert. Das hat mich mit Stolz erfüllt, und noch heute gehört eine weiße Sommerjacke zu meiner Ausstattung. Sehr beliebt bei den 4000 Beschäftigten – zumeist Frauen – im Cottbuser Stammbetrieb waren die Kilopäckchen. Das waren Reste aus dem Zuschnitt, aus denen sich von Einkaufsbeuteln über Kinderbekleidung und Damenhosen mit Geschick ganze Kostüme fertigen ließen. Mit der Wende brach eine neue Zeit fürs TKC an. Dass heute noch die drei Buchstaben über dem Gebäude prangen, erfüllt mich mit Stolz. Trösten über den Verlust des Arbeitsplatzes kann es mich nicht.“
H.-J. Mietke hat eine andere Perspektive: Ich saß in meiner Baracke des DAMW (Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung), später in ASMW umbenannt, als Prüfingenieur. Ende September 1968 erschienen zwei Herren und sagten, die Baracken seien binnenzwei Wochen zu räumen, da hier gebaut werde. Als Ersatz bekamen wir eine andere Holzbaracke. Dann war im Oktober 1968 der 1. Spatenstich…“

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