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Handwerkskunst ist den Fassaden abzuschauen

7. März 2014 | Von | Kategorie: Cottbus |

Handwerkskunst ist den Fassaden abzuschauen

Erste Frühlingsboten haben sich auf dem Brandenburger Platz eingefunden

Gebäude am Brandenburger Platz glänzen mit Detailreichtum
Cottbus (mk). Auf einem schnurrbärtigen Männerkopf thront ein Adler. Zwei Schlangen winden sich um das versteinerte Gesicht. Wie viele Gebäude am Brandenburger Platz ist auch das Haus Nummer 48 ein historisch Sehenswertes. Vor allem der bekrönte Hauseingang lädt zum Innehalten, zum Betrachten, zum Bewundern ein.
Das Haus verströmt Geschichte. Eine, die stumm bleibt – zumindest bei den Mietern. Wegen der Schönheit des Gebäudes sind sie einst eingezogen, doch was es mit dem schönen Eingang auf sich hat, wissen sie nicht. Erbaut wurde das Haus im Jahr 1898 durch den Cottbuser Maurermeister Richard Helmke. Das Detailreichtum des Maurerhandwerks zeichnet dieses Gebäude aus. Eine junge Mieterin aus dem obersten Stock wohnt gerne hier. Vor allem zum Dieselkraftwerk ist es hier nicht weit, sagt sie. Ein Spaziergang im Grünen ist somit direkt neben der Haustür möglich. Grün ist es auch direkt vor der Haustür. Der Brandenburger Platz bietet viel Rasenfläche. Vom Betreten rät die junge Mieterin aber ab.

 

Handwerkskunst ist den Fassaden abzuschauen

Ines Pohl hat sich vor 22 Jahren am Brandenburger Platz selbstständig gemacht. Die Friseurmeisterin leitet somit einen der am längsten ansässigen Geschäfte hier

Was sie von ihrer Wohnung aus sieht, ärgert auch die Friseurmeisterin Ines Pohl vom gleichnamigen Salon gegenüber. Hunde verrichten hier ihr Geschäft. Einst gab es hier eine Hundetoilette, erinnert sich die Friseurmeisterin. Auch Ines Pohl ist von historischem Gemäuer umgeben. 1895 wurde das Haus Nummer 7 errichtet. Es gehört zu den seltenen Zeugnissen kaiserzeitlicher Wohnhausarchitektur in Cottbus. Bei der Gestaltung setzte der Baumeister barocke Akzente. 1985 wurde zuerst die Fassade und 1990 das ganze Haus saniert. Seitdem und nunmehr seit
22 Jahren übt die Friseurmeisterin in diesem Gebäude auf 85 Quadratmetern ihr Handwerk aus. Die attraktive Innenstadt-Lage reizte damals, sich hier selbstständig zu machen.
Seit dieser Sanierung fühlt sich Ines Pohl mit ihren vier Mitarbeitern wohl hier. Nur eines wünscht sie sich für den Brandenburger Platz: mehr Papierkörbe. Dass diese Woche hier das eine oder andere Papier mehr rumliegt, ist zwar dem Karnevalsumzug geschuldet, dennoch sprechen das Papierkorb-Problem auch Kunden an, sagt Ines Pohl.




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