
Echte Schmiedearbeiten zur Eröffnung / Künftig einmal im Jahr:
Cottbus (ha). Zu einem besonderen Kindertagserlebnis wurde die Einweihung der ehemaligen Schmiede des Fürsten Pückler im Branitzer Park. Schmiedemeister Werner Kleinig aus Großkmehlen baute auf dem Hof des Gebäudes eine kleine Schmiede auf und führte gemeinsam mit seinem Enkel Johann Kleinig, der derzeit das dritte Lehrjahr als Metallbauer absolviert, den Beruf aus und erklärte Kindern und Erwachsenen, wie Hufeisen, Mäuse oder andere Formen aus Eisen entstehen. Es wird kein einmaliges Erlebnis gewesen sein, sagte Stiftungsdirektor Gert Streidt zu, der ebenso von den Vorführungen begeistert war wie die Kinder. „Ich denke, wir werden es möglich machen können, dass mindestens einmal im Jahr echtes Schmiedefeuer hier an der ehemaligen Schmiede lodern wird. Es ist eben etwas anderes, wenn man die Hitze des Feuers merkt und den Geruch erfährt.“ Leider schmälerte dann starker Nieselregen die Freude am Zuschauen. Dafür wurde es drinnen voll, wo die Besucher nun in der voll eingerichteten Schmiede per Videos den Alltag eines Schmiedes erfahren können. Das aufmerksame Zuschauen ist dann Voraussetzung, um das „Kutschenrätsel“ zu lösen: Dort wird einerseits nach merkwürdigen Werkzeugen gefragt wie Abschroter oder Dreheisen, andererseits sollen die Kinder die Städtenamen auf des Fürsten Koffer heften. Gestaltet wurde die Rätselkutsche vom Cottbuser Künstler und Grafiker Meinhard Bärmich, der am Eröffnungstag mit den Kindern witzige und ungewöhnliche Buttons gestaltete – nicht nur mit den Figuren aus der Schmiede-Geschichte …
Die Ausstellung ist – wie Teil 1 „Auf der Suche nach dem versteinerten Prinzen“ nach Anmeldung zu erleben. Anmeldungen sind unter 0355/ 75150 möglich.
Schreibe einen Kommentar