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Leichhardt ist auf dem Heimweg - Märkischer Bote
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Leichhardt ist auf dem Heimweg

10. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Cottbus |

Leichhardt ist auf dem Heimweg

So haben wir ihn entdeckt am Landeshaus, das den wichtigsten Entdeckern und Wegebereitern Australiens Ehrenplätze in seiner klassizistischen Fassade einräumt Fotos: J.Heinrich

Diese Woche haben australische Experten die Statue digital abgeformt   Modell des Cottbuser Denkmals wird der Leichhardt-Konferenz präsentiert:
Sydney/Cottbus (Hnr.). 19 Monate sind vergangen, seit wir das Leichhardt-Bildnis fotografierten. Diese Woche waren Bildtechniker mit deutlich mehr Technik-Aufwand in der belebten Bridgestreet in Sydney am Werke. Sie fertigten einen 3-D-Scan und schickten die Daten nach Potsdam, wo aus ihnen zunächst ein handliches Modell gefertigt wird. Ziel ist es, Ludwig Leichhardt in lebensgroßem Bronzeguss an genau den Platz zu stellen, an dem er in Cottbus die Schule besuchte und das Wissen und die Reife erwarb, um später als der „Humboldt Australiens“ in die Geschichte einzugehen.
Die Regie des spannenden, völkerverbindenden Projekts haben inzwischen der Naturwissenschaftliche Verein und in ihm der Arbeitskreis Ludwig Leichhardt übernommen. Wieland Eschenburg, Büroleiter des OB, hat die diplomatischen und technischen Kontakte geknüpft, so dass er – falls alles gut verläuft – auf der 9. Leichhardt-Konferenz (der ersten in Cottbus) am 23. Oktober im Stadthaus die Denkmalpläne erstmals plastisch anhand eines Modells präsentieren kann.
Zur Konferenz wird der australische Botschafter David Ritchie erwartet, und erstmals wird der vom Bildungsministerium gestiftete Leichhardt-Preis verliehen. Werner Pfeil, dessen Engagement die Nachzucht der Leichhardt-Dahlie 2013 zu danken ist, freut sich besonders auf den operativen Programmpunkt: Erstmals wird der Weg von der Schule (Denkmalplatz) zu Leichhardts inzwischen gefundenem Untermiets-Wohnort nachgelaufen. Denn: Dass der spätere Forscher den weiten Weg von Trebatsch nach Cottbus und zurück fast täglich lief, ist längst ins Reich der Legenden verwiesen. Ungeachtet dessen wurde dieser Weg zwischen Leichhardts Wohn- und Schulort dank zahlreichen Engagements zu einem gut markierten Lausitzer Tourismusangebot.




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