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Mittelalterfest ruft wieder nach Dissen - Märkischer Bote - Märkischer Bote
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Mittelalterfest ruft wieder nach Dissen

18. Mai 2018 | Von | Kategorie: Cottbus |

Mittelalterfest ruft wieder nach Dissen

Das 13. Mittelalterfest lädt an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr zu einer einzigartigen Zeitreise voller Aktionen ein Foto: cga-archiv

Eine aktionsreiche Zeitreise zum Mitmachen führt am 26. und 27. Mai ins slawische Mittelalter.

Dissen (MB). Im Schatten der Zelte, Sonnensegel und Grubenhäuser herrscht am 26. und 27. Mai gleich hinter dem Heimatmuseum Dissen geschäftiges Treiben: Die Frauen kochen auf dem Feuer Mittagessen, nähen und spinnen. Männer schmieden, bearbeiten Steine, schnitzen aus Holz Löffel und aus Horn kleine Schmuckstücke. Die Musikgruppe „Eygenart“ und Musikerin aus Weißrussland spielen auf mittelalterlichen Instrumenten. Krieger kämpften mit Axt und Sax.
Wie in Dissen üblich müssen sich die Besucher nicht auf scheinbar ausgetretenen Pfaden eines Museumsbesuches bewegen – selbst entdecken ist angesagt, mit den eigenen Sinnen eine längst vergessen geglaubte Welt begreifen, aber auch einfach nur zuhören. Es wird eine selbständig durchführbare „Entdeckungsralley“ für Kinder durch die
Siedlung geben. Das berühmt berüchtigte Körnerquiz am Mühlstein ist wieder im Programm und die Gäste werden eingeladen, leckere Fladen zu backen. Rundherum erklingen mittelalterlichen Klänge und Geschichtenerzähler geben in der Siedlung und im Museum Märchen, Sagen und Legenden aus alter Zeit zum Besten.
Wie bei den vorangegangenen Festen des slawischen Mittelalters wird versucht, das Leben unserer wendischen Vorfahren – soweit es möglich ist – zum Leben zu erwecken. Dabei wird die ortsansässige „Stary lud-Besatzung“ von „zugereisten“ Gruppen und Einzeldarstellern aus dem In-und Ausland unterstützt. Sie alle beschäftigen sich historisch mit den slawischen Kulturgruppen, aber auch mit deren „Anrainern“ wie Wikinger, Groß Mährern, Ottonen und Franken. Abschließend eine Bitte des Veranstalters: keine eigenen Kostüme oder Trachtenrekonstruktionen tragen – es sei denn, dies ist im Vorfeld mit der Projektleitung abgesprochen.




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