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Neue Heimat an der Neiße für Hornoer

Forst & Döbern | Von | 13. September 2003

Im Herbst ziehen die Hornoer in ihr neues Dorf im Norden der Kreisstadt.

Für die Kreisstadt Forst entschieden sich die Hornoer Einwohner als Umsiedlungsstandort. Wie wird die Umsiedlung vollzogen, wie wird die Abbaggerung des „Originalortes“ erfolgen? Torsten Richter von der GRÜNEN Heimatzeitung sprach mit Dr. Detlev Dähnert, dem Leiter des Bereiches Liegenschaften/Rekultivierung von der Vattenfall Europe Mining AG.

• Wie wurde der Standort Forst-Eulo für die Komplettumsiedlung von Neu Horno bestimmt?
Dr. D. DÄHNERT: Die Landesregierung ließ fünf mögliche Standorte auswählen. Die mehrheitliche Entscheidung der Hornoer fiel für Forst-Eulo, da er für viele günstig zum Arbeitsumfeld gelegen ist. Zudem bemühte sich die Kreisstadt sehr um die Hornoer Einwohner.

Wie wird die Umsiedlung des Dorfes vollzogen?
Dr. D. DÄHNERT: In den Notarverträgen steht der 30. September als Umzugstermin. Wir werden uns sehr bemühen, dieses Datum zu halten. Im Herbst erfolgt dann die Friedhofsverlagerung. Diese wird mit jedem einzelnen Hornoer Bürger abgesprochen. Am neuen Standort wird der Friedhof Forst Eulo erweitert. Ende Oktober wird in Neu Horno die Kirchturmspitze aufgesetzt. Das neue Dorf lehnt sich sehr an „Alt Horno“ an, sogar die Straßennamen wurden übernommen.

• Wie geht Vattenfall mit dem schmerzlichen Verlust der Heimat für die Hornoer um?
Dr. D. DÄHNERT: Zusammen mit der Evangelischen Kirche schuf Vattenfall ein soziales Netzwerk mit dem Ziel, alle Probleme und Ängste abzufangen. Vattenfall spürte von Seiten der Hornoer nie Hass, sondern ihre Überzeugung, dass die Umsiedlung nicht notwendig wäre.

• Wann wird die Abbaggerung anlaufen?
Dr. D. DÄHNERT: Noch im September beginnen die Vermessungsarbeiten. Im Oktober erfolgt die Einrichtung der Filterbrunnenentwässerung. Im Spätherbst folgen dann die Abrissarbeiten. Die Überbaggerung wird Ende 2004 beginnen.

• Danke für das Gespräch.

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