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Dr. Schulze: Ohne Bergbau trockene Flussbetten

Region | Von | 7. September 2018

Schulze DrKlaus Peter NjEmp

Dr. Klaus-Peter Schulze

In einem offenen Brief hat sich Bundestagsabgeordneter Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU) an die vier Vorsitzenden der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung gewandt.
Er macht darin Barbara Praetorius, Matthias Platzeck, Ronald Pofalla und Stanislaw Tillich auf die bisher wenig beachteten Wasserhaushalt-Folgen eines schnellen Kohleausstiegs am Beispiel der Lausitz aufmerksam.
Die wasserwirtschaftlichen Besonderheiten der Lausitz werden öffentlich kaum thematisiert. Spree und Schwarze Elster hängen seit Jahrzehnten direkt am Tropf der bergbaulichen Wassereinleitungen. Am Beispiel Spree am Pegel Cottbus bedeutet dies, dass bei einem Mittelwasserdurchfluss im Zeitraum 1996-2010 von 13,9 m³/s dauerhaft ein Anteil von ca. 6,0 m³/s bilanzwirksamer Abfluss aus den heutigen LEAG-Tagebauen resultierten. In niederschlagsarmen Jahren ist die bergbauliche Wassereinleitung für die Spree, den Spreewald und die angrenzenden Teichwirtschaften ein „Überlebensfaktor“, denn ohne diese Einleitung wären die vorgeschalteten Talsperren inzwischen leer.
Wie es aber aussieht, wenn der Bergbau kein Wasser mehr in ein Gewässer einspeist, kann gegenwärtig an der Schwarzen Elster zwischen Neuwiese und Senftenberg (Kleinkoschen) beobachtet werden – der Flusslauf ist über weite Strecken trocken (ähnlich so in den Jahren 2003 und 2006).

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