Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellt 10.000 Euro für Dorfkirche bereit.

Drebkau (MB). Nachdem im April die Sparkasse Spree-Neiße und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung eine Förderzusage für die Restaurierung der barocken Ausstattung der Illmersdorfer Kirche überbrachten, engagiert sich nun auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) für die einzigartige Kirche in unserer Region. Für konservatorisch-restauratorische Sicherungsmaßnahmen am Altar stellt die DSD 10.000 Euro zur Verfügung.
Das Gotteshaus gehört nunmehr zu den über 750 Objekten, die die private DSD, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Brandenburg gefördert hat. Die ursprüngliche Gutskirche ist ein kleiner Fachwerkbau mit Ziegelausfachung, dreiseitigem Ostschluss und einem verbretterten achtseitigen Dachreiter. Sie wurde 1742 errichtet und um 1900 auf der West- und Südseite massiv erneuert. Die Kirche ist mit ihrer kostbaren Ausstattung ein einzigartig wertvolles Zeugnis der politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und baulichen Geschichte der Region. Aufgrund der absoluten Besonderheit – die Mumien der Stifterfamilie liegen in ihrer historischen Kleidung in der Gruft – ist sie überregional bekannt.
Ehrenamtlich werden Führungen über das Kirchengebäude und seine bauzeitliche Innenausstattung angeboten. Das Innere prägt eine Ost- und eine Westempore, die Brüstungsfelder an der Westseite sind mit Bibelsprüchen und Allianzwappen bemalt. Erwähnenswert sind aus der Erbauungszeit der hölzerne Kanzelaltar mit seitlichen Schranken, eine Ädikula mit Weinlaubsäulen und schmalen Wangen, die Ecksäulchen am Kanzelkorb und ein kleines Kruzifix.
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