
Zitronengelber Wohnblock der Gebäudewirtschaft Cottbus an der Bahnhofsbrücke ist bezugsfertig / Nur noch zehn Wohnungen frei:
Cottbus (ha). In wenigen Wochen werden die ersten Mieter in das sanierte Mehrfamilienhaus direkt an der Bahnhofsbrücke einziehen. Die Eingänge der Nummern 34, 35 und 36 der Bahnhofstraße führen zu jeweils zehn Zwei- bis Vierraum-Wohnungen, davon fünf als Penthouse in der obersten Etage ausgebaut. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen 50 und 100 Quadratmeter, alle sind barrierefrei ausgebaut! Besonders interessant dürften die Wohnungen des mittleren Aufganges sein, denn diese sind auch vom Keller bis zum Dach mit einem Aufzug verbunden.
Das schlichte Wohnhaus wurde Mitte der 1950er-Jahre erbaut und nun nach langem Leerstand von Grund auf mit großem Aufwand saniert. Von Grund auf ist hier wörtlich zu nehmen, denn die Firmen drangen bis zu den Fundamenten vor, um das Haus zu untersuchen und nachhaltig vor Feuchtigkeit und anderen schädlichen Einwirkungen zu schützen. Die einst graue, unansehnliche Fassade wurde weitestgehend originalgetreu wiederhergestellt und erstrahlt förmlich in Zitronengelb – ein wunderbarer Lichtpunkt am Eingang der Cottbuser Innenstadt, der bald mit einer architektonischen Perle ergänzt wird: Die Gebäudewirtschaft Cottbus, Brandenburgs größter Wohnungsvermieter, errichtet an der nun offenen Ecke an der Bahnhofsbrücke ein topmodernes Wohngebäude und schließt damit wieder den Hof, der dann zum lauschigen Rückzugsort für alle Bewohner des Karrees werden wird. Das ist dann entweder auf den neuen Balkonen möglich, die an allen Wohnungen angebracht wurden, oder direkt im grünen Hof. Der Platz wird außerdem sanft genutzt – die Mieter können hier ihre Fahrzeuge parken. Damit ist in nur einem Jahr Bauzeit ein zentraler Standort mit begehrten zentrumsnahen Wohnungen aufgewertet worden. Zahlreiche vor allem heimische Unternehmen haben daran mitgewirkt. In hoher Qualität haben sie der alten Bausubstanz neues Wohngefühl eingehaucht. Vom Dach bis zum Keller ist außer den Mauern nicht viel Altes geblieben. Fenster, Türen, sämtliche Medien wurden neu eingebaut, nur die hölzernen Geländer der Treppenhäuser und das alte Terrazzo konnten meist erhalten werden. Wer in die Flure tritt, erkennt an den Farben der Handläufe, in welcher Hausnummer er sich befindet. Der Farbgruß von Fassade und Flur macht Lust aufs Heimkommen…








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