
Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde will beraten
Forst (mk). Fünfundsiebzig Jahre hatte die Deutsche Rosenschau im Dornröschenschlaf verbracht. Hans-Rainer Engwicht vom Förderverein des Forster Rosengartens gehörte im vergangenen Jahr zu den
Erweckern. Für die Region im Allgemeinen und für Forst im Besonderen war die Schau ein großartiger Erfolg.
Fraglich scheint nun, ob die Deutsche Rosenschau wieder in einen tiefen Dauerschlaf verfällt. Der Forster Bürgermeister Dr. Jürgen Goldschmidt hatte bekanntgegeben, dass er sich vorstellen könne, die Schau zumindest alle zehn Jahre zu we-cken – und zwar allein in Forst. Hans-Rainer Engwicht gefällt diese Idee gar nicht: „Die Deutsche Rosenschau ist keine regionale Angelegenheit“, sagt er. Andere Städte könnten das auch, ist sich der Gartenexperte sicher und wünscht sich den Wechsel zwischen mehreren Städten. Dies würde auch kleine klimatische Abweichungen der Austragungsorte und somit die Vielfalt der deutschen Rosenzucht berücksichtigen. Über ein Wachbleiben der Deutschen Rosenschau könne nachgedacht werden, erklärt der Präsident der Gesellschaft deutscher Rosenfreunde, Bernd Waigel. Dieses Nachdenken hat in der Gesellschaft aber offensichtlich nicht begonnen. So fragt der Präsident, ob die Forster Rosenschau „überhaupt als Deutsche Rosenschau vermarktet“ worden sei. Denn die Marke „Deutsche Rosenschau“ kennen Rosenexperten und Städte in Deutschland nicht. Um ein Interesse zur Austragung auch bei anderen Städten zu wecken, muss diese Marke in der Gesellschaft verankert werden. In der nächsten Vorstandssitzung der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde will der Präsident das Thema dauerhafte „Deutsche Rosenschau“ zumindest ansprechen. Auf der Jahreshauptversammlung ist die Schau aber kein Thema. Hierzu Kommentar












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