Mit den 47 Treffern gelang zweitbester Wert der Kreisoberliga-Geschichte.
Region. Das war erstmals ein viergeteilter Spieltag: Das erste Spiel lief (wie berichtet) schon am 24. August. Am Freitag gab es zwei Begegnungen die mit dem gleichen Ergebnis endeten (5:2). Im Treffen zweier Meisterschaftsmitfavoriten – Reserve vom 1.FC Guben und Welzower SV Borussia 09 – gewann der Gastgeber erst in der Schlussviertelstunde noch mit 5:2. In Branitz sicherte sich der große Meisterschaftsfavorit Briesen- Dissen ebenfalls erst in den Schlussminuten den Sieg in gleicher Höhe.
Bei der Wacker-Reserve von Ströbitz lief es in der ersten halben Stunde überhaupt nicht. Hier hatte der FSV Spremberg die Möglichkeit, bei mehr Kaltschnäuzigkeit in Führung zu gehen, doch dann wurden die Gäste überrannt. Am Ende siegte die Wacker-Reserve mühelos mit 7:1! Mykola Ubyraiev und Mohamad Dreiee erzielten die ersten Treffer. Mit dieser Führung im Rücken präsentierte sich nach der Pause eine völlig andere Wacker-Elf. Zwar führte ein Lapsus in der Abwehr (70.) zum überraschenden 2:1 durch Julian Wusk, doch zwischen der 74. und 89. Spielminute schlug Wacker zu. Max Grasme und Benno Dinter trafen je zweimal und Lukas Pötschke schraubten das Ergebnis auf 7:1 hoch.
Anschließend schaute man gespannt zur Drachhausener Straße, wo sich der ungeschlagene Staffelsieger der Kreisliga aus dem Vorjahr, der LSV Neustadt/Spree, vorstellte. Einen schnellen Angriff über die Mitte konnte hier der flinke Lars Marten Arlt zum 1:0 abschließen. Dann drängten die Gäste Viktoria immer mehr in die Verteidigung. Der Aufsteiger erspielte sich gute Möglichkeiten. In der 69. Spielminute gelang Lennos Jay Schurmann der Ausgleich. Viktoria erwachte, denn acht Minuten danach glückte dem gerade eingewechselten Jann Grogorick das 2:1 und sechs Minuten später (83) das 3:1. Routinier Robert Kiesow besorgte in der Nachspielzeit (90+2) noch das 4:1. Ein nicht unverdienter Sieg, aber die Gäste erweisen sich als Bereicherung der Kreisoberliga.
Ein sehr abwechslungsreiches Spiel sahen die Zuschauer in der Schlachthofstraße. Nach mehrmaliger Führung des VfB Cottbus 97 gelang dem Pokalfinalisten Kahren/Laubsdorf in der Nachspielzeit noch das hochverdiente 3:3- Unentschieden.
Etwas Statistik
Zum zweiten Mal in der Geschichte der Kreisoberliga wurden 47 Tore erzielt. Ein Schnitt pro Spiel von 5,9 Toren. Der Rekord sind 49 Tore, zweimal erzielt am 15. Spieltag der Saison 2019/2020 und am 25. Spieltag der Saison 2022/2023. Am 30. Spieltag der Saison 2024/2025 fielen erstmals 47 Tore. Erwähnenswert ist, dass schon seit Beginn der Kreisoberliga in der Saison 2014/2015 32mal die 40-Tore-Grenze überschritten wurde.
Weiterhin wurden an diesem zweiten Spieltag 32 gelbe Karten gezeigt, einmal Gelb/Rot und einmal Rot. Es wurde ein Elfmeter erfolgreich verwandelt und 603 Zuschauer sahen die acht Spiele. Joachim Rohde
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