Mit Tempo, Spielfreude und großer Leidenschaft feiert der FCE einen 3:0-Auswärtssieg in Karlsruhe und bleibt ohne Gegentor.
Im Vorfeld der Saison und direkt vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC hatte „Pele“ Wollitz Spektakel angekündigt. Wer geglaubt hatte, mehr als in Wolfsburg geht nicht, der wurde eines Besseren belehrt.
Direkt mit dem Anpfiff nahm der FCE das Zepter in die Hand. In der ersten Viertelstunde hatte Energie 3-4 gute Abschlüsse. Danach kam der KSC besser ins Spiel. In der Folge entwickelte sich eine temporeiche Partie mit hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten. Der KSC brachte sich dann durch einen katastrophalen Querpass bei eigenem Angriff auf die Verliererstraße. Michelbrink war hellwach und schnappte sich das Leder an der Mittellinie. Er trieb den Ball in vollem Tempo bis zum 16er. Im Zusammenspiel mit Copado vernaschte er förmlich die 5-köpfige Abwehr und brachte den FCE mit einem satten Schuss ins linke Eck in Führung.
Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin rauf und runter. So viele Chancen wie in diesem Spiel, werden beide Mannschaften in dieser Saison nicht so häufig bekommen. Der KSC drückte Energie von Minute 46-55 in die eigene Hälfte. Ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen. Danach bestimmte Energie die entscheidende Phase der Partie. Der nicht gerade als Goalgetter bekannte Pelivan tauchte im gegnerischen Strafraum auf, fand die passende Lücke und erzielte mit technischer Raffinesse das viel umjubelte 0:2. Als kurz darauf Butler – der in dieser Saison immer mehr aus seinem Potenzial herausholt – mit dem 0:3 den Deckel drauf machte, war das Spiel entscheiden. Das Niveau blieb dennoch weiterhin sehr hoch, weil die Mannschaft von Karlsruhe nie aufsteckte.
Dieser Sieg ohne Gegentor war unheimlich wichtig. Auch wenn etwas Glück dabei war, haben alle Spieler alles rausgehauen und so das eigene Tor gut verteidigt. Das Spiel hat gezeigt, dass Energie offensiv und defensiv in der Lage ist, sich jedem Gegner anzupassen und dennoch die eigene Spielphilosophie durchzudrücken. Es macht einfach unheimlich viel Spaß, der Mannschaft zuzuschauen.
Die nächste Chance dafür bietet sich am Sonntag den 20.09. im LEAG Energie Stadion gegen den FC St. Pauli. Falk Eppert








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