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Der Rundweg des Cottbuser Ostsee muss in Planung gehen

5. April 2019 | Von | Kategorie: Cottbus, Top-Themen |

Tobias Schick: „Es geht um Gesundheit, Bewegung und auch Heimatstolz“.

Der Rundweg des Cottbuser Ostsee muss in Planung gehen

Genau 11 Tage vor Flutungsstart am 12.4.19 auf dem „Ostseefenster“-Podium bei Gabi Grube: Der Vorsitzende des Ostseesportvereins Burkhard Schöps (Mitte) und Stadtsportbund-Geschäftsführer Tobias Schick | Foto: Jürgen Heinrich

Cottbus (hnr.) Wenn sich für mittelfristige Aufgaben ein BuGa- oder IGA-Kuratorium bilden sollte (s.S.1), sind der Ostsee-Förderverein und der Ostsee-Sportverein auf jeden Fall dabei. Soviel Klarheit hielt Moderatorin Gabi Grube nach spannendem einleitendem Wortwechsel beim 5. Ostsee-Talk vergangenen Montag schon mal fest. Ostseesportvereins-Chef Burkhard Schöps hatte der visionären Dimension Substanz gegeben; Tobias Schick, Geschäftsführer des Stadtsportbundes und für die SPD aktuell auch Stadtverordneten-Kandidat, kam hingegen sofort zum Dringlichsten: „Der Rundweg um den künftigen See muss in Planung gehen und schnell realisiert werden!“ Die Radler, sagt er, wollen erleben, wie der See sich füllt. Am häufigsten sei die Gruppe „60 plus“ unterwegs, „für die geht es um Gesundheit, Bewegung und Heimatstolz.“
Und beide, Schöps und Schick, legen nach: Der Rundweg allein reicht nicht. Es kommen Sportparks hinzu, die Ansätze sind in Willmersdorf und auf der Schlichower Höhe schon zu sehen. Der Ostseesportverein, der von sich sagt – und er betont das einladend für jeden kreativen Einsteiger – dass er sein Konzept erst erarbeitet, hat schon in Sportgeräte investiert und mit dem jährlichen Drachenfest eine akzeptierte Marke gesetzt.
Burkhard Schöps geht noch weiter: „Wir brauchen künftig ein Ostsee-Sportzentrum und wollen dazu ein Grundstück selbst erwerben.“ In „Seesportspielen“ soll sich später „Vorhandenes bündeln“. Dimensionen wie jetzt der „Spreewaldmarathon“ sind denkbar – allerdings ist der kommerziell. „Wir“, sagt Tobias Schick, „bleiben im Ehrenamt.“
Richtig spannend wird es beim Wassersport. Burkhard Schöps: „Große Segelboote verträgt der See nicht. Die Segler, das ist klar, bleiben wo sie sind, zumeist am Schwielochsee. Der dortige Vereinsvorsitzende gehört zu unserem Vorstand.“ Und hier wird es dann olympisch: „Am Schwielochsee reift gerade eine olympiafähige Seglerin. Eine Ausnahme, die familiär möglich wurde“, denn eigentlich ist es zum Schwielochsee für breiten Nachwuchssport von Cottbus aus viel zu weit. „Mit unserem Ostsee haben unzählige Cottbuser Kids die Chance, dann in einem nahen Leistungszentrum das Segeln zu trainieren. Sie kommen nach der Schule und fahren abends heim, mit der Straßenbahn womöglich.“ Eine Talenteschmiede für verschiedene Wassersportarten könnte also die Schulstadt Cottbus, die schon über eine sehr erfolgreiche Elite-Sportschule verfügt, weiter bereichern.
Nicht alle sind, wenn es um den breiten, womöglich tartanbelegten Rundweg für Wanderer, Radler, Skater und andere Bewegungsformen geht, Feuer und Flamme. Man werde das kaum noch oder, wenn doch, mit dem Rollator erleben. Die das sagt, ist 60, wenn der Ostsee voll ist. Aber bitte: Warum eigentlich nicht auch eine Rollator-Rallye? Stolz wächst im Sport, hatte Tobias eingangs geschildert, und die die besonders stolz auf diesen See, der bereits 1975 beschlossen wurde, sein können, leben zum Teil einem Alter entgegegen, in dem das Joggen die Ausnahme ist. Auch ihnen gilt der Gruß des Ostsee-Sportvereins.

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