Drittes Philharmonisches Konzert in Cottbus

Cottbus (MB). Im Staatstheater Cottbus dirigiert Evan Christ beim dritten Philharmonischen Konzert am Sonntag, 20. November, 19 Uhr, im Großen Haus des Cottbuser Staatstheaters ein „amerikanisches Programm“ mit Werken von Samuel Barber und Sergej Rachmaninow.
Barber ist in Amerika geboren, den Russen Sergej Rachmaninow betrachten die Amerikaner als „einen der ihren“. Beide waren im Heimatland des jeweils anderen außerordentlich geschätzt, beide enthielten sich weitgehend den musikalischen Neuerungen ihrer Zeit. Die C.-F.-Holtmann-Stiftung, errichtet zum Andenken an den Kunstliebhaber und Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Claus Friedrich Holtmann, schlägt dem Programm entsprechend eine Brücke zwischen den Kontinenten. Beim dritten Philharmonischen Konzert interpretiert das Philharmonische Orchester Samuel Barbers Ouvertüre zu der Komödie „The School for Scandal“ und das Violinkonzert op. 14 aus den Jahren 1939/1940 mit Alexi Kenney als Solisten. Es ist reich an technisch schwierigen, brillanten Effekten. Rachmaninows Musik wurde und wird als rauschhaft und hoch emotional empfunden. Seine Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 versetzt die Hörer akustisch sogleich in „akustisch ganz ganz großes Kino“.
Karten gibt es im Besucherservice, Ticket-Telefon 0355/7824 2424 sowie über www.staatstheater-cottbus.de. Weitere Tickets sind an der Abendkasse des Großen Hauses am Schillerplatz zu haben.