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Cottbuser Handwerkskammer stellt Konjunkturbericht vor

Wirtschaft | Von | 19. Oktober 2018

Goldener Herbst vor stürmischen Zeiten /Handwerkskammer fordert Politik.

knut deutscher

Gute Daten aus dem Lausitzer Handwerk verkünden Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher und Manja Bonin | Foto: FH

Region (fh). Ihren aktuellen Konjunkturbericht hat am Dienstag, 16.10.18, die Cottbuser Handwerkskammer (HWK) vorgestellt. Die aktuelle Situation der Betriebe stellt sich sehr gut bis rosig dar. Das Handwerk arbeite „pausenlos auf Hochtouren“ und die anhaltend positive Wirtschaftslage beflügle den Arbeitsmarkt, heißt es.
HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher relativiert: Die Politik sorge für trübe Wolken am Wirtschaftshimmel. Völlig nebulös sei der Weg zum politisch gewollten Strukturwand mit unsicherer Kohlezukunft, und zum anderen gerät das Lausitzer Kfz-Gewerbe „durch die Verteufelung der Automobilwirtschaft“ in Schieflage. Handwerksunternehmen fehle ein solider Planungshorizont, was zu gebremster Investitionstätigkeit und Fehlentscheidungen führt. Mehr als 60 Prozent der Unternehmen blicken sorgenvoll in die Zukunft, vor allem in der Autobranche. Die regionalen Autohändler stehen vor gewaltigen wirtschaftlichen Herausforderungen. Sie haben auf die Politik vertraut. Viele Autos, die zum Verkauf angeboten werden, speziell Diesel, haben sie vorfinanzieren müssen. Nun stehen sie vor einem finanziellen Desaster.
Mit Blick auf die lang angedrohte Abschaltung des ersten Kraftwerkblockes in Jänschwalde betont Knut Deutscher kopfschüttelnd: „Die Politik hat es geschafft, drei Jahre ohne Ergebnis zu diskutieren“. Es sei endlich an der Zeit, Vernunft walten zu lassen. Sonst gerät die Lausitz in einen Strudel von Kaufkraftverlust, weiterer Abwanderung von Fachkräften und steigender Abgaben- und Steuerlast.
Die Handwerkskammer habe der Politik bereit konkrete Vorschläge unterbreitet, wie bestehende Unternehmen in unserer Region unterstützt und entwickelt werden können. Auch die Unternehmensnachfolge spiele hier eine Rolle. Die Politik scheine jedoch und auf ein Wunder oder einen Großinvestor, der tausende Arbeitsplätze in die Lausitz bringt, zu setzen.

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