Dreiferthaus und Adler-Apotheke / Ein schöner Blick vom alten Markt, zum Neumarkt und in Richtung Post .
„Wieder einmal ein Rätselbild vom alten Cottbus, das uns große Freude bereitet hat“, schreibt Elfrun Liebig als regelmäßige Begleiterin unserer „Damals war’s“-Reihe. Das Motiv wird auch im neuen „Damals war’s“-Wochenkalender zu finden sein, der – farbiger als bisher und aus diesem Veredlungsgrund ein klein wenig teurer – im September erscheint. Es lohnt sich daher besonders, die Bestellkarte zu nutzen, die im Kalender des laufenden Jahres nach dem Abreißen des aktuellen Wochenblatts erscheint. Der hier angebotene Subskriptionspreis von 12 Euro bleibt erhalten. Im Handel wird der Kalender 2012 dann 16,50 Euro kosten.
Doch weiter mit Frau Liebig zur Lösung: „Wir blicken vom Altmarkt in Richtung Westen. Im Hintergrund ist das ehemalige Museum, Neumarkt 8, zu erkennen. Auf dem Eckgrundstück vorn eröffnete 1823 C.F. Dreifert eine Manufakturwaren-Handlung. 1896/97 ließ sein Enkel das interessante Eckhaus bauen. Es überstand den Krieg, ist aber durch Brandstiftung im Juni 1945 Opfer der Flammen geworden.“
Gisela Schmidt aus Cottbus, Potsdamer Straße, geht auf das kleinere Haus links daneben ein – die Adler Apotheke. „Der ehemalige Ober-Feldapotheker H.-Friedrich Bockshammer hat die Apotheke 1800 eingerichtet. In diesem Haus wurde 1488 der Lutherschüler Johann Briesmann geboren. Nachfolger von Bockshammer war Apotheker Nickse, der sich auch um die Stadttechnik verdient machte. Er setzte sich für den Bau der Gasanstalt und die Stadtbeleuchtung ein.“ Die Adler-Apotheke befand sich zu DDR-Zeiten in der Marktstraße / Ecke Bärgasse.
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