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Cottbus: „Gute Stube“ der Stadt

Bilder aus dem alten Cottbus | Von | 20. Februar 2008

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Altmarkt als „Gute Stube“ der Stadt / Platzform durch Abriss verändert

Diesmal haben wir ein Motiv ausgesucht, was viele Cottbuser erkannt haben.
Bernd Trewik schrieb uns dazu: „Das ‘Alte Rathaus’ stand auf dem westlichen Teil des Altmarktes. Zwischen der Spremberger Straße und dem Rathaus befanden sich sieben bebaute Grundstücke, welche 1935 abgerissen wurden. Etwas rechts im Bild entstand später der bekannte Kiosk, er war oval und dort gab es Bockwurst für wartende Fahrgäste der Cottbuser Straßenbahn.
Richard Adolph bestätigt den im Jahre 1935 erfolgten Häuserabriss und fügt hinzu: „Mit dem Abriss wurde auch der Blick auf das Rathaus im Mittelpunkt des Altmarktes mit seinem prächtigen Turm sichtbar. Doch leider wurde dieser Prunkbau auch noch Opfer des schrecklichen Krieges.“
Ganz persönliche Erinnerungen teilte uns Joachim Weichert mit: „Ich habe mich sehr über das Bild aus dem alten Cottbus gefreut. So habe ich diese Ecke noch nicht gesehen. Der Grund ist, dass ich 1944 bei der Firma Bär meine Uhrmacherlehre begonnen habe. Da war aber dieses Geschäft schon einige Jahre nicht mehr vorhanden.
Die Firma Karl Bär und die anderen Häuser waren auf dem?Altmarkt. Das Rathaus sollte wohl besser zu sehen sein. Uhren-Bär war dann auf dem Altmarkt neben der Adlerapotheke und ist 1945 abgebrannt.“
Und von Heinz Scholler erfahren wir: „Zwischen Rathaus
und dem Häuserblock war ein Durchgang, durch den man zur südlichen Seite des Altmarktes kam. Rechts im Bild ist die Spremberger Straße.“
Otto Blunck schrieb: „Dieses Geschäfts- und Wohnquartier war einst auf dem heutigen Altmarkt zu finden. Bis 1935 standen diese Gebäude im Nord-West-Bereich und wurden aus verkehrstechnischen Gründen noch im gleichen Jahr abgerissen. Zu DDR-Zeiten stand auf diesem Platz für einige Jahre der allerorts beliebte Verkehrspavillon.“
Georg Müller ergänzte die Angaben: „Das ‘Damals-war´s-Bild’ führt uns auf den Cottbuser Altmarkt zu einem Gebäudequartier mit zwei Häusern auf jeder der vier Fassadenfronten westlich des alten Rathauses, das auf Grund der damaligen Verkehrs-planungen abgetragen wurde. Das führte einfach dazu, da nach dem 2. Weltkrieg das Rathaus abgebrochen wurde, dass die heutige Platzform unmaßstäblichen ist.“



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