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Guben: Das Gasthaus Groß Breesen

Bilder aus der alten Neißestadt Guben | Von | 23. Juni 2012

damals120623_guSchwarzer Adler überm Eingang / Besitzer der Gasthäuser wechselten oft / Drei Kneipen in Groß Breesen
Unser koloriertes Rätselbild war diesmal nicht so leicht zu lösen. An Details können sich offensichtlich nur noch wenige erinnern.
Hildegard Götze löst am Telefon: „Zu sehen ist die Gaststätte Schwiegk in Groß Breesen. Meine Tochter ist hier öfters als Jungendliche zum Tanz gegangen. Hinten an der Ecke ist mein alter Friseur zu sehen.“
Auch Angela Melchert tippt auf das Gasthaus Schwiegk in Breesen. Klaus Brandl mailt: „Leider ist nur noch ein riesiger Schuttberg übrig geblieben. Meine Eltern haben ein Haus auf dem Grundstück (links) gebaut, in welchem ich 1951 geboren bin und heute noch dort wohne. Die gemauerten Zaunpfosten stehen heute noch, es wurden nur die Holzfelder durch Eisenfelder ersetzt.“
Jan Liebert mailt: „Rechts ist deutlich der Saal zu erkennen, Zu den Wochenend-Diskos sind wir oft mit dem Moped dorthin gefahren, zu Dritt teilten wir uns den engen Sitz, es war ein Gaudi und damals noch nicht so gefährlich.“
Weitere Details teilt uns Bärbel Koschack mit: „Das Foto zeigt eine von drei Gaststätten in Groß Breesen: den ‘Schwarzen Adler’. Inhaber war Adolf Klein zur Zeit der Aufnahme, ca. Ende der 1920er Jahre. Diese Gaststätte war bis 1990 in Betrieb, zuletzt als Diskotreffpunkt der Jugend. Diese Dorfschänken gab es früher in jedem Ort. Die Besitzer wechselten öfters. Im ‘Schwarzen Adler’ war ab 1936 der Besitzer G. Schwiegk. Deshalb wurde das Lokal im Volksmund auch ‘Gasthaus Schwiegk’ genannt. Auf dem Foto gut zu erkennen ist der schwarze Adler über der Eingangstür. An ihn kann ich mich gar nicht mehr erinnern.
Die anderen beiden Gasthäuser waren der ‘Lindenhof’, später Altwarenhandel, und südlich davon der Gasthof von Sänger, er war später der Konsum. Beide Gebäude stehen noch, stehen aber leer. Die zerstörte Gaststätte ‘Schwarzer Adler’ ist heute eine teils beräumte Ruine.“



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