Im Volksmund der Heronplatz

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Richtig war natürlich Antwort A. Wir hatten den Platz am Stadtbrunnen im Cottbuser Zentrum gesucht

Leser erinnern sich an den Stadtbrunnen im Cottbuser Zentrum

Viele Leser haben die Antwort zu unserem Rätselbild der vergangenen Woche gewusst. Dazu gehört auch Dr. Christian Lehm. Er schreibt: „Das Bild vom Platz am Stadtbrunnen beschreibt die Situation um 1970. Es war eine bewegte Zeit. Anno 1968 wurde am 3. Oktober  das ‘konsument’-Warenhaus eröffnet. Man erkennt auf dem Bild die am 18.8.1969 eröffnete Buchhandlung ‘Jenny Marx’, den im Oktober 1969 eingeweihten schönen  Stadtbrunnen von Rudolf Graf, und man sieht den Bau der Gleise für die Verlegung der Straßenbahn aus der Spremberger Straße in die Stadtpromenade, die am 1. Juli 1974 im Rahmen 25 Jahre DDR in Betrieb genommen wurde.“
Katrin Lehmann merkt an: „Offiziell heißt der Platz ‘Am Stadtbrunnen’, aber viel bekannter und im Volksmund gebräuchlich ist die Bezeichnung Heron-Platz nach der (ehemals) gleichnamigen  Buchhandlung. Den eigentlichen Namensgeber, den Stadtbrunnen, gibt es seit den 1990er-Jahren nicht mehr.  Dieser ging 1969 in Betrieb und hatte herrliche Krebsmotive. An seinem Platz steht jetzt der Springbrunnen ‘Wassertor’. Auch Heron ist Geschichte und ist jetzt Hugendubel.“
Jens Pumpa schreibt: „Mit dem Bau des neuen Stadtzentrums in den Jahren von 1966 bis 1974 wurde die Straßenbahnlinie von der Spremberger Straße in die zentral gelegene Stadtpromenade verlegt. Dazu nahm im Jahre 1974 der VEB Cottbusverkehr das Dienstgebäude in der Stadtpromenade 5 (rechts im Bild) in Betrieb. Das zehngeschossige Punkthochhaus (in der Bildmitte) in der Stadtpromenade 6 wurde 1968/69 fertiggestellt. Es bildet die westliche Begrenzung vom Vorplatz ‘Am Stadtbrunnen’ und der Buchhandlung Hugendubel (hinten links im Bild). Die Terrasse der HO-Gaststätte ‘Am Stadttor’ (vorn links im Bild) wurde damals als Balkon der Stadt bezeichnet und auch in dieser Form gern genutzt.“
Herbert Ramoth merkt an: „Das Winterfoto müsste um die 40 Jahre alt sein, denn die Verlegung des Straßenbahnverkehrs aus der Spremberger Straße in die Stadtpromenade erfolgte im Sommer 1974. Alle drei in der Bildunterschrift genannten Plätze liegen territorial dicht zusammen, lediglich getrennt voneinander durch Häuser-Passagen bzw. angrenzende Straßen. Die im Bild zu erkennenden Türme – links der Schlosskirchturm und rechts der Spremberger Turm – sind richtungsweisend für die Lage des Schlosskirch- bzw. des Brandenburger Platzes, die aber beide nicht einsehbar sind.“
Die richtige Lösung kannten neben anderen auch  Susanne Haupt, Kurt Newiak, Rainer Wollmann, Klaus Jung, Ingeborg Karwoth, Renate Brinke, Klaus Herold und Margarethe Schulze.
Gewonnen hat den schönen Cottbuser „Damals war’s“-Kalender für 2017 diese Woche Margarethe Schulze.
Herzlichen Glückwunsch!